Schon mal so ein Kennzeichen gesehen?

 

 

Na dann wissen sie ja was es bedeutet. Oder doch nicht?

Es handelt sich keinesfalls um ein Wunschkennzeichen für hier lebende Spanier, sondern tatsächlich um eine Kennzeichnung von Elektrofahrzeugen.

 

Die Halter von Elektroautos können ein spezielles Kennzeichen mit einem „E“ beantragen und bekommen damit auch bestimmte „Vorteile“ im Straßenverkehr.

So dürfen Fahrer von Autos mit E-Nummernschild ohne Gebühr parken oder auf der Busspur fahren – aber nur wenn die jeweilige Kommune es erlaubt und es ausschildert.

Dies ermöglicht seit 2015 das Elektromobilitätsgesetz (EmoG).

Immerhin fahren seit Anfang 2017 genau 22.609 rein elektrisch betriebene Fahrzeuge herum mit dem neuen E-Kennzeichen.

 

Hohe Anschaffungskosten

Neben den reinen Elektro- und Brennstoffzellenfahrzeugen werden lautdem Elektromobilitätsgesetz auch „von außen aufladbare“ Hybridautos bevorzugt (sogenannte Plug-in-Hybridautos), wenn sie entweder höchstens 50 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen oder mindestens 30 Kilometer (ab 1. Januar 2018 mindestens 40 Kilometer) im vollelektrischen Betrieb schaffen.

Auf der gerade vergangenen IAA konnte man viele Elektrofahrzeuge oder Hybridfahrzeuge sehen, dennoch hinkt der Absatz den Erwartungen deutlich nach.

Die angepeilten Zulassungszahlen für 2020 werden nicht mehr erreicht werden können.

 

Wenige Kommunen

Bislang haben auch nur wenige Kommunen eine verbindliche Rechtsordnung aufgelegt. Im Hamburg können diese speziellen Fahrzeuge kostenfrei parken.

Die anderen „Vorteile“ wie das Befahren der Busspur wird eher kritisch gesehen. Ebenfalls kritisch betrachtet werden hubraumstarke Hybridfahrzeuge, die im reinen Verbrennermodus durchaus hohen Schadstoffausstoss produzieren.

 

Wer noch Lust hat kann übrigens heute nach Alheim fahren, denn dort treffen sich die Elektrofahrzeuge zum Tag der E-Mobilität.

 

 

 

 

 

 

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