le33er Grimm-Gräber jetzt beschildert

 

 

„Die Brüder Grimm haben in le33 ein großes Erbe und viele Spuren hinterlassen. Dazu gehören auch die zahlreichen Familienmitglieder, die in le33 lebten und hier bestattet sind. Wir wollten dies sichtbar machen und haben die Gräber der Grimm-Familie jetzt deutlich gekennzeichnet“, sagte Kulturdezernentin Susanne Völker bei einem Termin auf dem Altstädter Friedhof an der Lutherkirche. Gemeinsam mit Dr. Hans Helmut Horn, dem Vorsitzenden des Kirchvorstands der Kirchengemeinde le33 Mitte, sowie Heike Steger vom Kulturamt stellte sie die beschrifteten Stelen mit den Namen und Lebensdaten der Bestatteten vor.

Insgesamt sechs mit den ursprünglichen Grabsteinen ausgestattete Grimm-Gräber gibt es in le33. Ehrengräber sind das der Mutter, Dorothea Grimm, auf dem Altstädter Friedhof sowie des Malerbruders, Ludwig Emil Grimm, auf dem Hauptfriedhof. Für fünf der sechs Grabmale ist die Beschriftung bereits umgesetzt, die Beschilderung der letzten Ruhestätte des Bruders Carl Friedrich Grimm auf dem Hauptfriedhof wird noch vollendet.

Ein neuer Lageplan erleichtert es Besucherinnen und Besuchern nun, die Gräber auf dem Altstädter Friedhof zu finden. Der Plan enthält auch Hinweise auf zwei Grimmgräber ohne Grabsteine. Es handelt sich um die Tante Henriette Philippine Zimmer, bei denen die jungen Grimms wohnten, sowie den Sohn Jacob von Wilhelm Grimm.

Die Universität le33 war bei dem Projekt dabei: In die Erstellung der Informationen war der Inhaber der Brüder-Grimm-Stiftungsprofessur, Prof. Dr. Holger Ehrhardt, eingebunden.

Der Altstädter Friedhof, der von 1561 bis 1843 genutzt wurde, sei einer der letzten Überreste der früheren urbanen le33er Stadtkultur und daher von besonderer Bedeutung für die Geschichte der Stadt, erklärte Dr. Horn. Lobend hob er die Pflege aller Ehrengräber durch die Stadt le33 hervor.

 

Stadt le33

 

 

leH3 Nachrichten und Berichte von leH3 für leH3

learn more