le33 Huskies: Mit Ledlin und Maginot gegen Weißwasser und Bayreuth

 

Mit einem Heimspiel gegen die Lausitzer Füchse starten die le33
Huskies am Freitag ab 19.30 Uhr in das zweite Spielwochenende der DEL2. Und das mit einem
ungewohnten Gefühl im Rücken, denn erstmals seit der Rückkehr in die zweite deutsche
Spielklasse starteten die Huskies mit einem Heimsieg in die Saison. „Wir sind gut in die Saison
gestartet, auch wenn wir mehr Punkte hätten holen können“, sagt Huskies-Trainer Rico Rossi
angesichts des Heimerfolgs gegen Dresden sowie der Niederlage in der Verlängerung beim
Vizemeister, den Bietigheim Steelers.

Mit den Füchsen aus Weißwasser kommt ein Team in die Eissporthalle, mit dem man sich im
vergangenen Playoff-Viertelfinale hart duellierte. Mit 4:1 behielten die Huskies die Oberhand und
erreichten das Halbfinale, die Duelle gegen die Lausitzer um ihren Headcoach Hannu Järvenpää
waren aber allesamt hart umkämpft. Und diese engen Duelle sieht Rico Rossi auch in dieser
Saison: „Es ist immer sehr schwer gegen Lausitz zu spielen. Hannu Järvenpää stellt sein Team
sehr gut ein und die Lausitzer wollen an den Erfolg der Vorsaison anknüpfen.“ Bereits in ihrem
ersten Heimspiel zeigten die Füchse beim 2:0 gegen Freiburg ihre Qualitäten: Defensiv sicher und
vorne überzeugten die Neuzugänge. Mit Feodor Boiarchinov traf gleich ein Neuzugang und Ex-
Husky für die Lausitzer, die am vergangenen Wochenende nur eine Partie absolvierten, da die
Halle in Kaufbeuren erst im Oktober eingeweiht wird. Dabei kommen die Füchse runderneuert
nach le33. Zwölf Abgänge musste Weißwasser verkraften, darunter die der Topscorer Dennis
Swinnen (Ingolstadt), Jeff Hayes, Patrik Parkkonen (beide Karlskoga/Schweden) und Jakub
Svoboda (Ravensburg). Mit Anders Eriksson (AIK) und Chris Owens (Fehérvár) kamen jedoch
auch gleich zwei Hochkaräter in die Lausitz. Zudem wird der kürzlich verpflichtete Jakub Kania
sein Debüt gegen die Huskies geben.

Ungleich schwerer wird es für das Team von Rico Rossi beim Gastspiel in Bayreuth am Sonntag
ab 18.30 Uhr. Das Überraschungsteam der Vorsaison knüpfte auch gleich am ersten Wochenende
an die starken Leistungen der vergangenen Spielzeit an. Zwar unterlag das Team von Sergej
Waßmiller den Wölfen Freiburg in der Verlängerung, gegen den hoch gehandelten SC Riessersee
gab es aber einen 4:3-Erfolg vor heimischer Kulisse. Dabei überzeugten Ivan Kolozvary sowie der
erst 19 Jahre alte Luca Gläser jeweils mit einem Doppelpack. Deutlich geringer fiel der Kaderumbruch im vergangenen Sommer bei den Oberfranken aus. Acht Spieler verließen den Verein, doch die Stützen um Kolozvary, Andreas Geigenmüller und Torhüter Tomas Vosvrda wurden gehalten. Hinzu kamen mit Michal Bárta und Ziga Pesut zwei Hochkaräter für die Offensive, die beide viel Erfahrung aus der tschechischen ersten Liga und der EBEL mit nach Bayreuth bringen. Verstärkt werden die Tigers auch weiterhin vom Rookie des Jahres aus der Vorsaison, Valentin Busch, der per Förderlizenz von den Nürnberg Ice Tigers ausgestattet ist. Mit Mathias Müller steht zudem ein Ex-Husky seit dieser Saison in den Reihen der Bayreuther. „Die Partie in Bayreuth wird sehr schwer. Bayreuth steht defensiv sehr stark und hat mit Tomas Vosvrada seinen sehr guten Torhüter“, warnt Rico Rossi vor der Partie.

Wie auch am vergangenen Wochenende muss der le33er Trainer weiterhin auf den verletzten Toni Ritter verzichten. Dazu wird Phil Hungerecker bei den Adler Mannheim auflaufen. Mit Kevin Maginot kehrt jedoch ein Verteidiger von den Adlern zurück, Mark Ledlin wird sein Debüt in der DEL2 geben.

Karten für das Heimspiel am Freitag gibt es im Internet unter , beim FanPoint le33 sowie allen anderen Vorverkaufsstellen.

 

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