CDU Volkmarsen über und unter dem Twistesee

 

 

Bildunterschrift: Die CDU Volkmarsen nutzte ihren traditionellen Familienausflug zum Tag der Deutschen Einheit in diesem Jahr zur Besichtigung des Twistestaudamms. Nach der Begrüßung durch Nicole Lipphardt (3. v.r.) die als Geschäftsführerin des Hessischen Wasserverbandes Diemel für den Betrieb des Stausees verantwortlich ist, wurden die Teilnehmer durch die Stauwärter Andreas Richter, Thomas Müller und Wilfried Zimmermann (v.r.) in kleineren Gruppen durch die Anlage geführt.

Volkmarsen/Wetterburg Die CDU Volkmarsen hat ihren traditionellen Familienausflug am Tag der Deutschen Einheit in diesem Jahr zu einem Besuch am Twistesee genutzt. Stadtverbandsvorsitzender Thomas Viesehon erinnerte zu Beginn der Veranstaltung an die Bedeutung der Wiedervereinigung für die Menschen und an das Glück, nun schon seit 27 Jahren in ganz Deutschland in Einheit und Freiheit leben zu können. Gerne nutze die CDU auch weiterhin diesen erfreulichen Anlass zum gemeinsamen Ausflug von Jung und Alt. Neben dem gemütlichen Miteinander galt das Interesse der Volkmarser Christdemokraten dieses Mal insbesondere dem Twistestaudamm.

Der in den 1970er Jahren vom Hessischen Wasserverband Diemel (HWD) errichtete Damm dient vor allem dem Hochwasserschutz der im weiteren Twiste- und Diemelverlauf gelegenen Dörfer und Städte. Von der zusätzlichen touristischen Bedeutung des Sees konnten sich die 65 Teilnehmer am Rande des ausgiebigen Frühstücks im „Café im See“ überzeugen. Das mehrere Meter über dem Wasserspiegel auf dem Überlauftrichter erbaute Gebäude bietet nämlich einen guten Ausblick auf die wunderschöne Wasserlandschaft, das Strandbad und die Wohnmobilstellplätze.

Danach wurden die technischen Anlagen am Fuße des Staudammes erkundet. Aufgrund der Größe der Gruppe wurde die HWD-Geschäftsführerin Nicole Lipphardt bei dem Termin von drei Mitarbeitern unterstützt, um in kleineren Gruppen parallel den Überlaufstollen und die Schieberkammer samt Steuerung zu besichtigen und einer dritten Gruppe jeweils die Aufgaben des Verbandes und die Geschichte des Staudammbaus zu erläutern. Damit hatten alle Interessierten sogar die Möglichkeit, das Überlaufbauwerk von innen zu begehen und so mitten im See – geschützt von dicken Betonwänden – mehr als zehn Meter unter der Wasseroberfläche zu stehen. Entsprechend groß war die Begeisterung über die Dimension der Anlagen und die kompetenten Ausführungen der Mitarbeiter.

Im anschließenden Gespräch wurde auch der Mindestablass von 400 Litern in der Sekunde kritisch hinterfragt. Dieser sollte nach Ansicht einzelner Volkmarser Bürger im Falle von außergewöhnlichem Starkregen und dem damit einhergehenden hohen Zuflüssen unterhalb des Sees gedrosselt werden um Überschwemmungen im Bereich der leh3halle zu verhindern. Dies setze aber laut Lipphardt immer eine Einzelgenehmigung des Regierungspräsidiums voraus und müsse jedes Mal bezüglich der Wirksamkeit und der naturschutzrechtlichen Auswirkungen geprüft werden. Um hier noch besser steuern zu können, sollen allerdings zeitnah Messstellen neu eingerichtet werden, was positiv aufgenommen wurde. Gut gestärkt und umfassend informiert ging es anschließend wieder per Auto, Zug oder zu Fuß zurück nach Volkmarsen.

 

 

T.Viesehon

 

 

 

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