Jeder kann kochen, er braucht nur Mut: Grüne Curry Paste

 

Einen schönen Gruß aus der Küche wünsche ich euch. Euer Hotty war in Thailand unterwegs und hat euch deswegen etwas großartiges mitgebracht, Vorausgesetzt ihr mögt thailändisches Essen.

Um richtig Thailändisch zu kochen braucht Ihr aber vorher ein paar viele Basics, denn die Hauptbestandteile eines jeden originalen Thai Essens sind die Zutaten. Sicher es ist einfach die Zutaten, die man braucht im Asia Laden zu kaufen, doch dort sind Unmengen an Geschmacksverstärkern drinne die man alle nicht braucht, denn auch die sind in der alten thailändischen Küche nicht enthalten. Daher fangen wir in den ersten Lektionen an, Pasten und Saucen selbst herzustellen. Diesen könnt Ihr eure eigene Note hinzufügen, denn so ist es in Thailand auch, denn dort schmeckt jede Paste anders auch wenn das identische draufsteht, solange sie selbstgemacht ist.

Die, das empfinde ich so, leckerste ist die Grüne Curry Paste. Diese könnt Ihr ganz locker selbst machen. An Zubehör braucht Ihr, wenn Ihr es traditionell machen möchtet, einen Mörser. Für die schnellen Europäer, wie wir es ja sind, eignet sich ein handelsüblicher Mixer bzw. Stabmixer. Ich selbst bevorzuge den Mörser denn da entfalten sich die Aromen am besten und macht beim Zubereiten auch mehr Spaß.

An Zutaten braucht ihr:

  • 30 gr. Kreuzkümmel
  • 15 weisse Pfefferkörner
  • 4 Zitronengrasstängel
  • 4-5 Korinanderwurzeln (je nach Größe)
  • 60 gr. Koriandersamen
  • 4 Schalotten
  • 4 Knoblauchzehen
  • 5 grüne Chilis
  • 2 Limetten
  • 2 Teelöffel Shrimp Paste
  • 60 gr. Galgant
  • Salz

Die Zutaten bekommt Ihr in jedem gut sortierten Asia Laden zu kaufen. Die Shrimp Paste, machen wir später dann auch selbst. Für dieses Rezept begnügen wir uns mit der fertigen Variante und nehmen ein paar Geschmacksverstärker in Kauf.

Ihr könntet das ganze jetzt in den Mörser oder Mixer geben und durchmixen bzw. Zerstoßen und hättet schon eine annehmbare Paste erzeugt. Aber einfach kann jeder und wir wollen ja eine spezielle Note erzeugen, die nicht nach null acht fünfzehn schmeckt. Daher gebt Ihr die Pfefferkörner, den Koriandersamen und den Kreuzkümmel in eine Pfanne und röstet sie etwas an. Lasst bitte das Öl weg denn das zerstört nur die Aromen. Ihr müsst ständig am Ball bleiben, denn die Samen und Körner müssen stehts in Bewegung sein damit sie nicht verbrennen und bitter Stoffe freisetzen. Wenn euch ein wohliges Aroma in die Nase strömt könnt Ihr die Pfanne von der Hitze nehmen und die Körner und samen abkühlen lassen.

Während des Abkühlens könnt ihr dann schon die anderen Zutaten vorbereiten. Galgant, Schalotten und Knoblauch schälen und fein hacken. Die Chilis, wenn ihr es milder möchtet nehmt die Kerne vorher raus, feinhacken und auch das Zitronengras schälen und ganz fein hacken. Etwas komplizierter wird es mit der Shrimp Paste, denn für ein Super Aroma in der Curry Paste, müsst ihr diese auch anrösten. Habt Ihr einen Gasherd ist das ganze einfacher, falls nicht müsst Ihr euch eines Campingkochers mit Gaskartusche bedienen. Nehmt ein Stück Alufolie und streicht dort die Shrimp Paste dünn drauf. Nutzt bitte Handschuhe denn der Geruch ist intensiv und man sich, wenn es auf die Haut kommt, stundenlang die Finger schrubben und wird den Geruch trotzdem nur schwer los. Schlagt nun über die aufgestrichene Shrimp Paste noch eine Stück Alufolie und knickt die Ränder etwas hoch. Nun bewegt Ihr das kleine Päckchen ca. 60 Sekunden über der Flamme hin und her bis etwas Rauch aufsteigt. Dann ist die Paste gut genug angeröstet. Lasst sie gut auskühlen, denn verbrannte Finger wollen wir ja nicht haben.

Jetzt sind alle Vorbereitungen getroffen und der spaßige Teil kann beginnen. Ich verwende einen Mörser und fange deswegen mit den festen Sachen an. Als erstes zerstoße ich die Pfefferkörner, gebe danach den Kreuzkümmel, die Koriandersamen und das Salz hinzu. Wichtig dabei ist, dass Ihr jede Zutat erst richtig zerstoßen habt bevor Ihr eine andere dazugebt, damit ihr eine gute Durchmischung erhaltet. Wenn Ihr diese Zutaten zerstoßen habt, gebt ihr die anderen Zutaten nach und nach hinzu bis am Ende eure angeröstete Shrimp Paste dazukommt. Habt Ihr das alles gemacht, habt Ihr einen großartige grüne Currypaste.

Falls Ihr keinen Mörser haben solltet, dann achtet bitte drauf, dass Ihr die Zutaten, bis auf die Shrimp Paste in umgekehrter Reihenfolge in den Mixer werft. Auch hier gilt, immer erst eines komplett zerkleinern bevor die nächste Zutat hinzukommt. Da Ihr die Paste selbst gemacht habt, schreibt euch ein Datum auf den Deckel, damit Ihr wisst wann Ihr sie hergestellt habt, denn auch diese ist nicht ewig haltbar. Die aus dem Mörser hält länger als die aus dem Mixer.

Euer Hotty wünscht euch viel Spaß beim nachkochen und würde sich freuen, wenn Ihr ein paar Kommentare da lasst wie es euch ergangen ist beim herstellen der ersten Currypaste.

 

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