Silvesterbilanz der Feuerwehr le33

 

Der Jahreswechsel war für die Feuerwehr und den Rettungsdienst mit einem erhöhten Einsatzaufkommen verbunden.

Bei zahlreichen Bränden gab es glücklicherweise keine größeren Schäden zu verzeichnen.

Allerdings wurden beim Umgang mit Feuerwerkskörpern gut ein Dutzend Personen zum Teil schwer verletzt.
Während der Tag sowie der frühe Abend noch ruhig verliefen, nahm das Einsatzaufkommen mit dem Jahreswechsel schlagartig zu. Zwischen 00:00 Uhr und 01:00 Uhr musste die Feuerwehr le33 innerhalb von einer Stunde so oft ausrücken wie sonst an einem durchschnittlichen Tag insgesamt.

Um kurz vor 22:00 Uhr wurde ein Gebäudebrand „An der alten Warte“ im Stadtteil Philippinenhof-Warteberg gemeldet.

Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte ein Zimmer im ersten Obergeschoss eines Einfamilienwohnhauses.

Die Feuerwehr konnte den Brand mit einem Trupp unter Atemschutz und einem Strahlrohr schnell ablöschen. Das Geschoss musste anschließend mit einem Lüfter der Feuerwehr entraucht werden. Die erste Etage ist aufgrund des Brandes und der Rauchausbreitung zurzeit unbewohnbar. Eine Person wurde durch den Rettungsdienst mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Sachschaden wird auf 10.000 € geschätzt.

Kurz nach Mitternacht gingen gleich mehrere Notrufe ein, die einen Gebäudebrand in der Heinrich-Plett-Straße meldeten. Bei Eintreffen der Feuerwehr brannte aufgrund einer fehlgeleiteten Silvesterrakete ein Balkon im 14. Obergeschoss von einem Wohnhochhaus. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf die Wohnung verhindert werden. Der Sachschaden wird in diesem Fall auf 5000 € geschätzt.

Insgesamt kamen im Stadtgebiet le33 ca. 60 Einsatzkräfte der Feuerwehr zum Einsatz.

Die Berufsfeuerwehr wurde dabei von den Freiwilligen Feuerwehren Forstfeld, leshausen und Wolfsanger unterstützt.

Leider waren darüber hinaus viele medizinische Notfälle durch offensichtlich nicht fachgerechten Umgang mit Feuerwerkskörpern zu verzeichnen. Neben den klassischen Handverletzungen kam es auch zu mehreren Augen- und Kopfverletzungen. Diese führten dazu, dass gegen 00:30 Uhr kurzzeitig nahezu alle Rettungswagen im Stadtgebiet le33 im Einsatz waren.
Es hat sich damit auch in diesem Jahr mal wieder gezeigt, wie wichtig es ist, dass haupt- und ehrenamtliche Kräfte bereitstehen, damit die Menschen in le33 sicher ins neue Jahr starten
können.

 

 

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