DBB – Herren im Ausland

 

Auch während der zurückliegenden Länderspiele haben die NBA und die Euroleague gespielt, sodass ein Teil unserer „DBB-Herren im Ausland“ dort aktiv war. Was dabei herausgekommen ist, fassen wir wie immer zusammen:

Nichts mehr zu sehen ist von der anfänglichen Schwäche der Oklahoma City Thunder mit Dennis Schröder. Die Harmonie im Team wird größer und größer und es ist klar erkennbar, dass die Thunder eine ganze Menge an „Waffen“ besitzen. Eine davon ist auf jeden Fall der deutsche Pointguard. Der ließ es beim 100:83 gegen die Cleveland Cavaliers ungewöhnlich „ruhig“ angehen und kam auf für ihn bescheidene Werte von sechs Punkten (2/9), zwei Rebounds, einen Assist und einen Ballverlust in 23 Minuten. Doch schon in der Partie gegen sein Ex-Team Atlanta Hawks (124:109) zeigte der wieselflinke Guard seine Qualitäten: In 28 Minuten kam er auf 18 Punkte (8/15), drei Rebounds und acht Assists bei fünf Ballverlusten. Und auch gegen Detroit (110:83) waren Schröders Werte durchaus sehenswert (24 Min., zwölf Pkte, 6/13, neun Reb., sechs Ass., vier Bv.). Oklahoma ist im Westen bis auf Platz drei gestiegen (15 Siege/sieben Niederlagen).

Maximilian Kleber konnte bei den Dallas Mavericks in den zurückliegenden Spielen nur einmal mitwirken, da ihn Knieprobleme zu einer Pause zwangen. In Houston war er beim 128:108-Erfolg gegen die Rockets noch mit dabei und wurde 17 Minuten lang aufs Feld geschickt (Neun Pkte, 3/4, zwei Reb., ein Ass.). Das 103:114 bei den Lakers und das 114:110 gegen die Clippers musste der Würzburger von draußen verfolgen. Die Mavericks stehen im starken Westen derzeit auf einem der begehrten Playoff-Plätze (Achter, 11:10).

Der „Bann“ ist gebrochen: Moritz Wagner (re.) hat sich bei den Los Angeles Lakers erstmals in die Punkteliste eingetragen und seine ersten NBA-Punkte auf dem Konto. Doch der Reihe nach: 85:117 ging man in Denver unter, Wagner dufte vier Minuten mitspielen (0/1, ein Reb., ein Ass.). Den 104:96-Erfolg gegen die Indiana Pacers verbrachte der Deutsche auf der Bank und auch das 114:103 gegen Dallas erlebte ihn nicht sehr aktiv (eine Min., 0/1, ein Ass.). Dann aber durfte er gegen die Phoenix Suns (120:96) neun Minuten lang ran und zahlte kräftig zurück. Zehn Punkte (3/8), drei Rebounds und ein Assist bei zwei Ballverlusten standen anschließend auf seinem Konto. Die Lakers stehen im Westen auf Platz fünf (14:9). Einmal wurde Wagner auch bei den South Bay Lakers in der G-League eingesetzt und zeigte eine starke Vorstellung (123:113 vs Texas Legends, 28 Min., 21 Pkte, 9/15, drei Reb., sieben Ass.). Die South Bay Lakers liegen im Westen auf Platz acht (6:7).

Auf einem guten Weg zurück zu mehr Spielzeit ist weiterhin Daniel Theisbei den Boston Celtics. Der Forward durfte beim 128:95-Sieg gegen die Cleveland Cavaliers 17 Minuten aufs Parkett, erzielte drei Punkte (1/3), holte drei Rebounds und verteilte vier Assists. 118:109 gewann man anschließend bei den Minnesota Timberwolves (Theis acht Min., vier Pkte, 2/4, ein Bv.). Boston liegt mit 13 Siegen und zehn Niederlagen auf Platz sechs im Osten.

Etwas aus der Rotation heraus rutscht derzeit Isaiah Hartenstein bei den Houston Rockets. Gegen die Dallas Mavericks (108:128) stand er noch elf Minuten auf dem Feld (fünf Pkte, 1/2, drei Reb., ein Bv.), doch anschließend kam der Power Forward zweimal nur noch zu kürzesten Einsätzen (136:105 @ San Antonio Spurs, drei Min.; 121:105 vs Chicago Bulls, zwei Min., ein Reb., ein Ass.). Ohne seinen Einsatz ging das 91:103 in Minnesota über die Bühne. Die Rockets stehen im Westen derzeit nur auf Platz 13 (11:12).

Weiterhin ganz viel Spielpraxis sammelt Isaac Bonga in der G-League mit den South Bay Lakers. 31 Minuten waren es gemeinsam mit Moritz Wagner beim 123:113 gegen die Texas Legends (Neun Pkte, 4/8, acht Reb., sechs Ass., sechs Bv.). Bei den Memphis Hustle (96:94) stand der Guard 30 Minuten lang auf dem Feld und hatte bis auf die Ballverluste einen richtig guten Tag (20 Pkte, 8/12, neun Reb., ein Ass., sechs Bv.). Schließlich gewannen die Lakers mit 107:101 bei Windy City (Bonga 33 Min., sieben Pkte, 2/10, elf Reb., zwei Ass., vier Bv.).

Der Blick nach Europa ist kurz, da nur die Euroleague gespielt hat. Und da trafen die beiden deutschen Auslands-Vertreter direkt aufeinander. Mit Tibor Pleiß als Gewinner mit dem Team und Johannes Voigtmann (Foto oben) mit der stärkeren individuellen Performance. Efes Istanbul siegte vor eigenem Publikum gegen Kirolbet Vitoria mit 96:85. Pleiß stand sechs Minuten auf dem Feld (Vier Pkte, 2/4, zwei Reb., ein Bv.). Voigtmannn gehörte mit 15 Punkten (6/11), sieben Rebounds und einem Assist bei einem Ballverlust in 25 Minuten zu den stärksten Gästespielern, zum Sieg reichte es aber nicht. Efes steht auf Platz vier (8:2), Vitoria auf Platz zwölf (3:7).

 

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