Bergleute der Grubenwehr werden für ihr Engagement geehrt

 

„Unter Tage zu arbeiten ist mit vielen Risiken verbunden. Im Ernstfall ist die Grubenwehr gefragt. Die Aktiven sind für Notfälle in Bergwerken gerüstet und in der Lage, schnell und effizient Hilfe zu leisten. Diese verantwortungsvolle Tätigkeit üben sie ehrenamtlich aus, dafür verdienen sie besondere Anerkennung“, erklärte Staatssekretärin Dr. Beatrix Tappeser, die heute in der Hessischen Staatskanzlei in Wiesbaden das Grubenwehrehrenzeichen an sieben Bergmänner der Grubenwehr überreichte.

Im Notfall auch in anderen Betrieben Hilfe leisten

Die regelmäßigen Übungen und Fitnesstests, die die Aktiven der Grubenwehr absolvieren müssen, finden neben ihrer Tätigkeit als Bergmänner statt und werden nicht vergütet. Gegenwärtig gibt es in H3 nur noch bei der K+S AG eine Grubenwehr, die im Notfall auch in anderen Betrieben Hilfe leistet. „Mit der Auszeichnung werden Personen geehrt, die sich im Ernstfall unter Einsatz ihres Lebens und neben ihrer Arbeit freiwillig engagieren, um Gefahren unter Tage abzuwenden. Die kleineren Einsätze, die hier in H3 immer wieder erforderlich sind, zeigen, dass man sich auf die Grubenwehr der Werke Neuhof und Werra verlassen kann“, so Dr. Beatrix Tappeser abschließend.

Die Staatssekretärin dankte den Bergmännern und überreichte den Bundesorden in Gold an Olav Fröhlich, Ralf Vaupel, Meik Schäffler und Andreas Kolbe für ihre zwanzigjährige Mitgliedschaft in der Grubenwehr. Die Auszeichnung in Silber für 15 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit wurde an Lars Neidenberger, Wolfgang Beck und Jürgen Kehl überreicht.

 

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