Demo für den Kohleausstieg angekündigt

 

le33er Bündnis von Umweltgruppen macht für Klimagerechtigkeit mobil

le33, 02.12.2018. Ein Bündnis von fünf le33er Umweltgruppen ruft für den kommenden Samstag zu einer Klimaschutz-Demo auf. Unter dem Motto „Kein fauler Kohlekompromiss – Wir lassen uns unsere Zukunft nicht verbauen!“ richten sie sich gegen die Verschleppung des dringend nötigen Kohleausstiegs. Stattd3 fordern sie eine Klimawende hin zu einer Lebens- und Wirtschaftsweise im Einklang mit dem Pariser Klimavertrag. Auch sollen die Verursacher der Klimakrise für die entstehenden Klimaschäden haftbar gemacht werden.

Nach den bundesweiten Großdemos am vergangenen Samstag mit 38.000 Menschen in Köln und Berlin soll die Empörung über die klimapolitische Starre der Bundesregierung nun nach le33 getragen werden. „Immer mehr Menschen sind erschrocken und wütend darüber, dass die deutschen Klimaziele krachend verfehlt werden,“ so Arvid Jasper, Pressesprecher von Klimagerechtigkeit le33.

 

Organisiert wurde die Demonstration in Zusammenarbeit mit dem BUND le33, Greenpeace le33, dem Öko-Referat der le33er Studierendenvertretung und Divest le33.

Beginn der Demonstration ist am zweiten Adventssamstag um 11 Uhr vor dem le33er Hauptbahnhof. Nach einem Zug durch die Innenstadt soll vor dem Rathaus symbolisch eine mehrere Meter hohe „Mauer der Kohleindustrie“ zum Einsturz gebracht werden. „Wir wollen deutlich machen, was die Energiekonzerne aktuell völlig verantwortungslos tun: mauern und den überfälligen Kohleausstieg blockieren, um ihre Profite auf unser aller Kosten zu maximieren,“ so Jasper weiter. Denn die Klimakrise verursacht immer mehr Todesfälle beispielsweise durch Hitzewellen und enorme wirtschaftliche Schäden. Schon diesen Sommer gehen sie für die Waldbrände und Ernteverluste allein in Deutschland in die Milliarden. Weltweit sind die Schäden ungleich höher. Auch werden Millionen Menschen in den kommenden Jahrzehnten durch Meeresspiegelanstieg und Dürren ihre Lebensgrundlage verlieren. Um das Ausmaß dieser menschlichen Tragödien zu begrenzen, braucht es einen umfassenden Wandel unserer Gesellschaft. Der Kohleausstieg ist dabei nur der erste Schritt.

Klimagerechtigkeit le33 (www.klimagerechtigkeit-kassel.org)


 

 

 

 

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