ZDF-Doku „37°“: Kann man einen Mord verzeihen? Film über Angehörige, die um diese Frage ringen

Beim Verzeihen gibt man den Anspruch auf Rache und Genugtuung auf. „obs/ZDF/Torsten Lapp“

Mainz (ots) – Können Eltern die Ermordung des eigenen Kindes verzeihen?

Die ZDF-„37°“-Dokumentation „Ich muss ihm in die Augen sehen – Kann man einen Mord verzeihen?“ am Dienstag, 4. Dezember 2018, 22.15 Uhr, zeigt Angehörige, die um diese Frage ringen.

Sigrids Sohn Samuel wurde zu Tode geprügelt. Ihre Gedanken kreisten jahrelang um die Täter, bis sie sich entschied, ihnen in die Augen zu sehen. Für die Mutter war es wichtig, dass die Mörder die Verantwortung für ihre Tat übernehmen, dass eine echte emotionale Betroffenheit erkennbar ist.

Petra hat dem Mörder ihrer Tochter verziehen, auch wenn sie nie die Möglichkeit hatte, ihm in die Augen zu schauen. Ihre damals elfjährige Tochter Lisa wurde im türkischen Alanya von einem Ladenbesitzer umgebracht.

14 Jahre ist das her, in denen Petra sich viel mit der vermeintlich eigenen Mitschuld beschäftigt hat.

Die Gespräche mit Menschen, denen es ähnlich erging, und das Ringen um den Entschluss, zu vergeben, haben Petra verändert.

ZDF

 

 

 

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