Lange Haftstrafen für Mord an Jim Reeves

 

Nach dem offensichtlichen Foltertod von Jim Reeves, verhängte das Gericht in Berlin knapp zwei Jahre nach der Tat nun lange Haftstrafen.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die beiden Männer den ehemaligen Sänger Jim Reeves zu  Tode quälten. Beide gestanden zwar die Tat, bestritten aber rassistische oder homophobe Motive.

Der Angeklagte Pawel A muss für die Tötung für 14 Jahre ins Gefängnis, bei dem Mitangeklagten Adam K. blieb das Gericht leicht darunter mit 13 Jahren Haft.

Die beiden aus Polen stammenden Bauarbeiter, wurden des besonders schweren Totschlags, in Tateinheit mit besonders schwerem sexuellem Missbrauch, einer wehrlosen Person schuldig gesprochen.

Die Männer hatten Reeves Ende Januar 2016 in einem Hostelzimmer zu Tode gequält.Der Leichnam des Sängers wurde am 01. Februar 2016 im Berliner Hostel „Happy-Go-Lucky“ am Stuttgarter Platz tot aufgefunden.

K. gestand im Prozessverlauf, den 48-jährigen Reeves mit einem Stuhlbein vergewaltigt zu haben. Zudem wurden ihm bei der Folter, die Reeves bei vollem Bewusstsein miterlebte, sein Gesicht zertrümmert und 15 Rippen gebrochen

Reeves starb in Folge schwerer innerer Verletzungen durch die ihm zugefügten Rippenbrüche.

Die Angeklagten waren bei der fürchterlichen Tat erheblich alkoholisiert.

Mit sexuellen Avancen des später Getöteten erklärten die Angeklagten vor Gericht den Gewaltexzess. Es sei zu einem Streit gekommen, der unter massivem Alkoholkonsum eskalierte.

Sie bestritten, den dunkelhäutigen und offen homosexuell lebenden Reeves, aus rassistischen oder homophoben Motiven getötet zu haben.

Der Sänger Jim Reeves war in den 90ger Jahren zu einiger Bekanntheit gekommen durch sein Engagement mit der Gruppe Sqeezer. Jim Reeves war der Cousin des aus dem Fernsehen bekannten

Viele leh3 kannten Jim Reeves durch einen Auftritt auf der Bühne beim CSD 2015.

 

 

RIP JIM

 

 

 

 

 

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