DBB-Damen im Ausland 2018/19

 

Die neue Saison startet für Satou Sabally und ihr Team gleich mit einem Paukenschlag. Auch Ama Degbeon konnte mit einem Double-Double auf sich aufmerksam machen. Wie sich die DBB-Damen im Ausland sonst geschlagen haben, gibt’s hier:

Die Oregon Ducks haben mit einem Blowout-Sieg gleich zum Start der College-Saison ein dickes Ausrufezeichen hinter ihre Ambitionen gesetzt. Mit 115:36 demontierte die Mannschaft von Satou Sabally den Gegner, die Alaska Fairbanks Nanooks. Top-Scorerin Sabally beteiligte sich mit 21 Punkten, sechs Rebounds, je einem Assist und einem Steal (in nur 21 Minuten) am starken Sieg.

Reyer Venezia mit Marie Gülich bleibt in der italienischen Liga das Maß aller Dinge. Das wichtige Spitzenspiel gegen Spitzenreiter Familia Schio gewann das Team aus dem leosten Italiens mit 67:62 und ist damit alleiniger, ungeschlagener Spitzenreiter (5-0). Hierbei kam Gülich auf zehn Punkte, sieben Rebounds und zwei erfolgreiche Zuspiele. Im EuroCup musste sich die Mannschaft von Andrea Liberalotto hingegen geschlagen geben. Gegen den Dritten der tschechischen Liga verloren die Südländerinnen mit 64:66 (Gülich: 4 Pkt., 3 Reb.) und sind nun Dritter der Vorrundengruppe.

Auch A3 Basket Umea, der Club von Ama Degbeon, musste international eine Niederlage einstecken. 67:68 endete der Vergleich mit Beroe. Eine durch Degbeon angeführte starke Aufholjagd im Schlussviertel (23:11) reichte schlussendlich knapp nicht aus. Die deutsche Centerspielerin kam mit 14 Punkten, elf Rebounds und zwei Blocks auf ein Double-Double. In der Liga hatten die Skandinavierinnen am Wochenende spielfrei. Im EuroCup rangiert der Liga-Zweite auf dem vierten Tabellenplatz (0-2).

Den einzigen Sieg im EuroCup fuhr Katharina Fikiel im Dienste von Gorzow ein. Das 88:76 gegen Sparta sichert Rang zwei in der Vorrundentabelle ab. Fikiel kam lediglich zehn Minuten zum Einsatz, die sie zu zwei Zählern und zwei Rebounds nutzte. Auch in der polnischen Liga waren ihre Minuten auf dem Parkett äußerst begrenzt (13 Minuten). Diese nutzte sie jedoch effektiv zu acht Punkten und zwei Fouls aus. Leider standen am Ende auch vier Tournovers auf dem Bogen. Am 74:63-Sieg änderte aber auch dies nichts, so dass Gorzow nun auf Platz vier rangiert (4-1).

Ein Platz davor steht mit Sonja Greinacher, Arka Gdynia, eine andere deutsche Nationalspielerin. Gegen Artego Bydg. feierte der polnische Erstligist einen wichtigen 65:59-Erfolg. Durch diesen ist Gdynia ungefährdet auf Ligarang drei. Greinacher wusste dabei mit acht Punkten, sechs Rebounds und zwei Blocks durchaus zu überzeugen. Weiter geht es für die Damen am Samstag gegen Spitzenreiter Pokowice.

Ein Sieg und eine Niederlage – so heißt Romy Bärs (Villeneuve) ausgeglichene Wochenbilanz. Den Erfolg (51:49) gab es bei Castors Braine in der EuroLeague Women, an dem die deutsche Nationalspielerin mit fünf Punkten, sieben Rebounds und vier Assists stark beteiligt war. Mit dem ersten Punktegewinn stehen die Französinnen auf Platz vier der Gruppe A. Gegen den Tabellenvorletzten Nantes verlor man hingegen in der Liga unnötig (69:74) und ist jetzt nur noch Siebter (2-2). An diesem Abend blieb Bär bei zwei Punkten, drei Rebounds und vier Assists stehen.

Levke Brodersen und die Sheffield Hatters mischen als Zweiter (5-1) weiter ordentlich die englische Liga auf. Das 82:77 bei den London Lions war bereits der fünfte Erfolg in dieser Saison. Brodersen schaffte drei Rebounds, zwei Assists und sechs Punkte, davon ein ganz wichtiger And-One 30 Sekunden vor dem Ende.

Svenja Greunke hatte mit Toulouse Metropole Basket in der zweiten französischen Liga spielfrei.

 

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