Tolles Projekt: „Ein Back-Up in Granit – Der Stein von Homberg” – Besichtigung und Vergrabung

 

 

Ein schwerer Granitblock (200x75x30 Zentimeter, 1500 Kilogramm schwer) wird auf der Vorderseite beschriftet und zwar mit derselben Nachricht in drei ver- schiedenen Schrifttypen.

Bei dem Text handelt es sich um einen kurzen historischen Abriss der Geschichte von Homberg (Efze):

Hier stand Homberg Stadt am Fluss Efze mit Burg Kirche seit tausend Jahren zerstört vor vier hundert wieder aufgebaut jetzt zwei tausend acht zehn neun tausend Lebende

(Schrifttyp: deutsche Großbuchstaben, 141 Zeichen). Und: „01001000 01001001 01000101 01010010 …” (Schrifttyp: binär, ASCII-Code, RNA-Basentriplets, 426 Zei- chen).

Und: „CAU AUA GAG CGA …” (Schrifttyp: genetischer Code, RNA-Basentrilets, 426 Zeichen).

Oben und unten an der Vorderseite des Steins befindet sich das Evolutions-Signum: Evolution, Zivilisation, Digitalisation. Auf der Rückseite des Steins befinden sich die Namen der beiden Künstler: Landartkünstler Hans-Joachim Bauer und Bildhauer Uwe Kieling mit ihrer jeweiligen DNA, deponiert in zwei kleinen Kammern.

Der Granitstein trägt alle Daten und wird drei bis vier Meter tief in die Erde vergraben. Der Stein wird von der Erde geschützt.

In einer sehr fernen Zukunft – wenn die Stadt Homberg von der Erdoberfläche verschwunden sein wird – könnte der Stein (falls er gefunden wird) von der einstigen Existenz der Stadt künden. Sollte er nie mehr auftauchen, wird er mit unserem Globus verglühen, sagt Hans- Joachim Bauer.

Besichtigung und Vergrabung: Samstag, 10. November 2018,

ab 11:00 Uhr Besichtigung in der Werk- statt der Firma Petrax – Stein und Kunst, Hersflder Straße 24, in Homberg (Efze), anschließend Vergrabung auf dem Areal der Firma Petrax. (di)

 

Magistrat der Kreisstadt Homberg (Efze)

 

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