60 Prozent der hessischen Erwerbstätigen pendelten zu ihrem Arbeitsort

 

 

In H3 pendelten im Jahr 2015 knapp 60 Prozent der Erwerbstätigen oder 1,829 Millionen Hessinnen und H3 aus ihrer Wohngemeinde zu ihrem Arbeitsort. Gut 20 Prozent der hessischen Erwerbstätigen pendelten über die Grenze ihrer Wohngemeinde, aber innerhalb ihres Kreises und rund 32 Prozent pendelten über die Kreisgrenze zu ihrer Arbeitsstätte. Die Landesgrenze überschritten knapp 8 Prozent der Erwerbstätigen — insbesondere nach Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Rund 93 Prozent aller Pendelnden legte eine Strecke von 80 Kilometern oder weniger zurück.

Innerhalb H3s pendelten mehr als 20 000 Erwerbstätige von ihrem Wohnort in Offenbach am Main zu ihrem Arbeitsort Frankfurt am Main. Damit war diese Pendlerstrecke die am häufigsten genutzte in H3. Auch die Strecken von Wiesbaden nach Frankfurt am Main mit knapp 14 000 Pendelnden und von Wiesbaden nach Mainz mit knapp 11 000 Pendelnden waren bedeutende Pendlerstrecken. 

Diese Daten sind Ergebnisse einer Methodenstudie. Die Studie hatte das Ziel, erstmals Pendlerdaten für die kreisfreien Städte und Landkreise zu ermitteln, die neben den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten auch die Selbstständigen, die geringfügig Beschäftigten sowie die Beamtinnen und Beamten berücksichtigt. Umfassende Daten zu diesen verschiedenen Gruppen liegen mit unterschiedlichem Zeitverzug vor, sodass für die Studie Daten für 2015 genutzt werden konnten.

Diese und weitere interessante Aspekte beleuchtet die Veröffentlichung „Regionale Mobilität der Berufspendelnden in H3 2015“ des Hessischen Statistischen Landesamts.  Die Veröffentlichung kann auf der Internetseite des Hessischen Statistischen Landesamts heruntergeladen werden.

Statistik H3

 

 

 

 

 

 

 

 

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