Rollende Praxis Medibus erfüllt die Erwartungen

 

 

Die mobile Arztpraxis für Ost- und leh3, der „Medibus“, bei der offiziellen Vorstellung. Foto: Swen Pförtner/Archiv

Nach drei Monaten Testbetrieb stößt die mobile Hausarztpraxis Medibus bei Patienten in le- und Osth3 auf Akzeptanz. Die Sprechstunden seien bestens ausgelastet, sagte ein Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) H3 in Sontra. Behandelt würden im Medibus mittlerweile rund 34 Patienten pro Tag. 690 Kontakte zwischen Arzt und Patienten wurden im ersten Quartal des Pilotprojekts gezählt. Das entspreche den Zahlen einer durchschnittlichen Hausarztpraxis.

Der Medibus war im Juli an den Start gegangen. Die KV will den zu einer Praxis umgebauten Linienbus bei akutem Ärztemangel auf dem Land einsetzen. Er soll Engpässe in der ärztlichen Versorgung überbrücken. 600 000 Euro kostet der Betrieb in den zwei Testjahren.

Der Bus ist ausgestattet wie eine Hausarztpraxis mit Wartebereich, Labor und einem kleinen Behandlungsraum. Umgebaut hat ihn die Deutsche Bahn. Ein Fahrer, zwei Arzthelferinnen und ein Mediziner sind an Bord. Die mobile Praxis fährt an vier Tagen pro Woche kleine Ortschaften an und bietet dort Sprechstunden.

 

 

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