„Weil Heimat lebendig ist“

 

 

Umweltministerin Priska Hinz: „Mit der Offensive ‚Land hat Zukunft‘ investiert H3 1,8 Milliarden Euro in den ländlichen Raum. Der Tag der Regionen zeigt jedes Jahr, dass unsere ländlichen Regionen lebendig sind und wir auf die Menschen vor Ort setzen können.“

Der Tag der Regionen bringt alljährlich Betriebe, Vereine, Verbände und Initiativen zusammen, die sich für die Stärkung des ländlichen Raums einsetzen. „Der ländliche Raum ist mehr als ein Naherholungsort für gestresste Städter, für rund die Hälfte der Menschen in H3 ist er auch Heimat. Daher ist es unser Ziel, die Attraktivität, die wirtschaftliche und soziale Infrastruktur in den Regionen zu erhalten und auszubauen“, betonte Umweltministerin Priska Hinz heute in Herborn. „Von der Aufwertung der Ortskerne, über die Förderung eines nachhaltigen Landtourismus bis hin zur Unterstützung bei der Direktvermarktung regionaler Lebensmittel – betrachtet man diese Bandbreite an Möglichkeiten, so stehen in der Offensive ‚LAND HAT ZUKUNFT – Heimat H3‘ Mittel in Höhe von insgesamt 1,8 Milliarden Euro bereit“, ergänzte die Ministerin.

Die Hessische Landesregierung hat beispielsweise die Mittel für die Städtebauförderung von rund 32 Millionen in 2013 auf mehr als 100 Millionen Euro in 2018 erhöht. Im Masterplan Wohnen stehen allein für die Dorfentwicklung 27 Millionen Euro bereit. „Damit stärken wir die Ortskerne ländlich geprägter Kommunen in H3 und tragen dazu bei, dass eine zukunftsfähige Wohn- und Lebensqualität erhalten und neu geschaffen wird“, erklärte Hinz. Die Landwirtschaft im ländlichen Raum spielt eine herausragende Rolle. Die Direktvermarktung regionaler Lebensmittel fördert die Hessische Landesregierung unter anderem mit den Ökomodellregionen. „Seit Juni 2018 gehören nun auch die Landkreise Lahn-Dill und Marburg-Biedenkopf dazu. Insgesamt sind nun 12 von 21 hessischen Landkreisen Ökomodellregionen. Das entspricht fast zwei Drittel der gesamten Landesfläche! Damit hat sich H3 auf den Weg gemacht, Deutschlands erstes Ökomodellland zu werden. Mit 13,5 Prozent Ökoanteil an der landwirtschaftlichen Fläche belegen wir ohnehin jetzt schon einen Spitzenplatz“, erklärte Hinz. Außerdem fördert das Hessische Umweltministerium den Landtourismus. „Der Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für den ländlichen Raum und deswegen zentraler Bestandteil der hiesigen Regionalentwicklung. Um all unsere Attraktionen bekannter zu machen, hat die Hessische Landesregierung Anfang des Jahres die Kampagne ‚Natur, Land, H3‘ ins Leben gerufen. Sie ist Bestandteil unserer Landtourismusstrategie“, erläuterte Hinz.

„Weil Heimat lebendig ist“ – so lautet das Motto des diesjährigen Tag der Regionen. Über 80 regionale Akteure bieten wertvolle Handarbeiten, selbstgefertigte Produkte sowie eine umfangreiche Palette an regionalen Köstlichkeiten an. Die Region Lahn-Dill-Bergland richtet bereits zum 19. Mal gemeinsam mit einer Mitgliedskommune den Tag der Regionen aus. Im 20. Jubiläumsjahr ist Herborn Gastgeber der Veranstaltung. „Der Tag der Regionen zeigt jedes Jahr, dass unsere ländliche Regionen lebendig sind und wir in unserem Bestreben, die Attraktivität der ländlichen Regionen zu erhalten und auszubauen, auf die Menschen vor Ort setzen können“, so die Umweltministerin abschließend.

 

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