Linken-Spitzenkandidatin sieht Sammlungsbewegung kritisch

 

 

Janine Wissler. Foto: Andreas Arnold/Archiv

Die Spitzenkandidatin der Linken zur hessischen Landtagswahl, Janine Wissler, sieht die neue linke Sammlungsbewegung kritisch. Zwar sei alles, was dem Thema soziale Gerechtigkeit mehr Aufmerksamkeit verschaffe, «erstmal hilfreich», sagte sie in einem dpa-Interview in Wiesbaden. «Ich werde mich daran nicht beteiligen, weil ich finde, die Linke ist ja schon eine Sammlungsbewegung.»

Die Fraktionschefin der Linken im Bundestag, Sahra Wagenknecht, hatte die Sammlungsbewegung angestoßen. Als Hauptmotive nannte sie «eine handfeste Krise der Demokratie» und den Aufschwung der Rechten in Deutschland.

Bewegungen könne man nicht von oben gründen oder planen, sagte Wissler. «Sondern sie entstehen von unten und das sind im Moment beispielsweise die Mieter-Initiativen in Frankfurt, die Bildungsdemos, die Seebrücke oder die Unterstützung für die Streikenden bei Ryanair.» Ihr Schwerpunkt sei es, die Partei und die realen Bewegungen aufzubauen, betonte die Spitzenkandidatin ihrer Partei zur hessischen Landtagswahl am 28. Oktober.

 

 

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