Frankfurt bekommt 105 neue Stadtbahnwagen

 

le33/Frankfurt a. Main –  Die erste Flotte der Frankfurter U-Bahn hatte 105 Stadtbahnwagen des Typs U2. Sie gingen ab 1968 auf Strecke und fuhren bis 2015 durch die Stadt. Die Wagen waren auf den Strecken U1, U2, U3, U6 und U7 eingesetzt. Vom Typ U1 waren nur zwei Exemplare zu Testzwecken gekauft worden.

Frankfurt war nach Berlin und Hamburg die dritte deutsche Stadt – und die 35. in der Welt –, die eine U-Bahn bekam. Die erste U-Bahnstrecke – daher noch heute „A-Strecke“ genannt – führte über neun Kilometer von der Hauptwache bis in die leweststadt, heute lewestzentrum. Rund vier Kilometer lang war der Tunnel, in dem die unterirdischen Stationen Hauptwache, Eschenheimer Tor, Grüneburgweg, Holzhausenstraße und Miquel-/Adickesallee lagen.

Seit 1968 ist viel passiert: Es gibt neun U-Bahn-Linien, die täglich auf rund 65 Kilometern Strecke unterwegs sind, davon 23 Kilometer unter der Erde. Deshalb ist auch das Frankfurter System streng genommen keine U-Bahn, sondern eine Stadtbahn, die auf innerstädtischen Strecken unterirdisch verläuft, sich aber oberirdische Abschnitte mit Fußgängern und Autos teilen muss. Insgesamt gibt es 86 Stationen und 270 Rolltreppen in der Frankfurter U-Bahn. Im Jahr 2017 beförderte die U-Bahn rund 134,7 Millionen Menschen.

Am 4. Oktober ist sie nun 50 Jahre alt geworden. Am Wochenende 6. und 7. Oktober gibt es auf dem VGF-Betriebshof in Heddernheim einiges zu sehen: Alle U-Bahntypen, die seit der ersten Stunden des U-Bahnverkehrs unter der Stadt unterwegs waren, können bei der Fahrzeugschau der VGF besichtigt werden. Auf der Hauptwache gibt es bis 14. Oktober die Ausstellung „50 Jahre U-Bahn“, danach zieht sie ins VGF-Verkehrsmuseum in Schwanheim um

 

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