Werra-Meißner-Kreis führt erstmals Lehrgang „Technische Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen“ durch

 

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des ersten Lehrgangs „Technische Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen“ mit ihren Ausbildern stv. KBI Thomas Eisenträger (li.), Benjamin Jahn (2. v. l.), Jörg Oehling (5. v. r.) und Marcel Pfaff (re.).

Zum ersten Mal führte der Werra-Meißner-Kreis einen neuen Kreislehrgang der Freiwilligen Feuerwehren durch: den Lehrgang „Technische Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen“. Ziel des Lehrgang ist es, die angehenden Lehrgangsteilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich aus den ehrenamtlichen Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis zusammensetzen, das Grundwissen für die Einsätze bei Verkehrsunfällen und den richtigen Umgang mit den speziellen Gerätschaften, wie der Rettungsschere, dem Spreizer und den hydraulischen Rettungszylindern, zu vermitteln.

 

War dieser Lehrgang vormals ausschließlich der Hessischen Landesfeuerwehrschule in le33 vorbehalten, so wurde dieser nunmehr in Kooperation mit den hessischen Landkreisen auf die Kreisebene verlagert, um somit die nötigen Kapazitäten zu erhöhen und möglichst vielen Feuerwehrangehörigen die nötigen Kenntnisse zu vermitteln. „Besondere Herausforderung in der Vorbereitung war die Beschaffung der Übungsfahrzeuge“, so Kreisbrandinspektor Christian Sasse, „denn pro Lehrgang bearbeiten wir insgesamt sechs Altfahrzeuge, um die richtigen Einsatztechniken zu schulen.“

 

Insgesamt 24 Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnte Kreisbrandinspektor Sasse zu dem Lehrgang begrüßen, welcher federführend von seinem Stellvertreter Thomas Eisenträger durchgeführt wurde. Jährlich werden nunmehr drei bis vier dieser Lehrgänge auf der Kreisebene angeboten. Darüber hinaus finden auch weiterhin die bisherigen Lehrgänge in den Bereichen der Grund- und Truppführerausbildung, des Atemschutzes und des Sprechfunks sowie die Maschinistenausbildung statt.

 

„Die Lehrkräfte dieser Ausbildungen sind ebenfalls ehrenamtliche Angehörige der Feuerwehren der Städte und Gemeinden, die neben dem Feuerwehralltag noch zusätzliche Zeit in die eigene Aus- und Fortbildung sowie dann in die Ausbildung des Feuerwehrnachwuchses im Auftrag des Landkreises investieren“, so Sasse abschließend, „für dieses sind wir besonders dankbar.“

 

In den Einsatzübungen warteten realitätsnahe Szenarien auf die Einsatzkräfte.

 

 

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