FIBA 3×3 U23 World Cup

 

Von links: Laura Zdravevska, Lara Müller, Luana Rodefeld, Theresa Simon.
Von links: Laura Zdravevska, Lara Müller, Luana Rodefeld, Theresa Simon.

Die deutsche 3×3 U23-Nationalmannschaft der Damen ist hervorragend in den FIBA 3×3 U23 World Cup im chinesischen Xi´an gestartet. Am ersten Wettkampftag besiegte das Team von Bundestrainer Christian Steinwerth Rumänien mit 12:9 und Gastgeber China mit 11:8. Damit hat die DBB-Auswahl sehr gute Chancen, sich als einer der beiden Gruppenersten für das Viertelfinale zu qualifizieren. Nach einem Ruhetag geht es am kommenden Samstag, 6. Oktober 2018, mit den abschließenden Vorrundenspielen gegen Uganda und Ungarn weiter. Außerdem schaffte es Theresa Simon (Foto) in das Finale des Skills Contest (Sa., 6. Oktober 2018, 11:20 Uhr).

 

Der Sieg im ersten Spiel war ein hartes Stück Arbeit. Zu Beginn war den DBB-Damen die große Nervosität anzumerken. Einfache Chancen wurden vergeben, allerdings gelang auch den Rumäninnen in den ersten Minuten nur wenig. Der Zweier von Laura Zdravevska zum 3:1 (3.) wurde umgehend gekontert. Rumänien versuchte es fast ausschließlich aus der Distanz, hatte damit aber kaum Erfolg. Deutschland führte durch Theresa Simon mit 6:4 (6.), sah sich aber nur kurz später mit 6:7 im Rückstand. Mit ihrem zweiten Distanztreffer korrigierte Zdravevska jedoch sofort und Luana Rodefeld erzielte mit einer schönen Bewegung das 9:7 (9.). Doch es musste weiter gezittert werden, als der Gegner 1´20 Minuten vor dem Ende zum 9:9 ausglich. Mit etwas Glück und einigen Freiwurftreffern holten sich die DBB-Damen schließlich den wichtigen Auftakterfolg (12:9).

„Das war ein reiner Pflichtsieg. Wir sind ja schon einige Tage hier und es ging erst einmal darum einen Rhythmus aufzubauen. Defensiv haben wir das schon sehr gut gemacht, offensiv ist uns aber noch nicht viel gelungen. Die Würfe sind nicht gefallen und wir brauchen noch schnellere Handlungsgeschwindigkeit. Jetzt freuen wir uns auf das Highlightspiel gegen China“, sagte der Bundestrainer nach dem ersten Spiel.

Der Mit-Favorit und Weltranglisten-Erste China, der sich im ersten Spiel den starken Ungarinnen knapp mit 15:16 beugen musste, schien ein fast unüberwindbarer Gegner. Doch das DBB-Team hängte sich von der ersten Sekunde an voll rein und machte vor allem in der Defense vieles richtig. Theresa Simon agierte stark und traf zum 4:2 nach vier Minuten gegen offenbar überraschte Gastgeberinnen. Nach dem 5:4 durch Laura Zdravevska hatte Deutschland mehrfach die Möglichkeit die Führung auszubauen, aber plötzlich führte China (5:6, 6.). Zwei Freiwurftreffer von Lara Müller und ein weiterer Treffer von Zdravevska brachten in einer enorm kampfbetonten Partie die deutsche 8:6-Führung knapp zwei Minuten vor dem Ende. Als Luana Rodefeld zum 9:7 und 15 Sekunden vor Schluss zum 10:8 traf, durfte auf deutscher Seite gejubelt werden.

„Natürlich sind wir alle sehr, sehr froh über diese Leistung gegen das an Nummer eins gesetzte Team. Die Mädels haben sich unfassbar reingehauen in dieses Spiel, es war noch physischer als gegen Rumänien. Die Verteidigungsleistung war auch taktisch wieder hervorragend. Gegen diese Chinesinnen nur acht Punkte abzugeben ist schon einmal eine Hausnummer. An der Offense müssen wir noch arbeiten, aber es war ein Fortschritt. Verdient gewonnen haben wir vor allem wegen unserer Energieleistung. Uganda wird ein ganz gefährlicher Gegner am Samstag, da müssen wir voll konzentriert sein und es seriös angehen“, warnt Steinwerth trotz der Freude über die starke Leistung.

Für Deutschland spielten:
Luana Rodefeld (USC Freiburg, 2 Punkte gegen Rumänien/2 Punkte gegen China/4 Punkte gesamt), Lara Müller (SG Weiterstadt, 0/3/3), Theresa Simon (flippo Baskets BG74 Göttingen, 3/3/6), Laura Zdravevska (USC Freiburg, 7/3/10).

 

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