Nach Kauder „Sturz“: Hessischer Unternehmer Ritzenhoff will gegen Merkel antreten

 

 

Der hessische Unternehmer Andreas Ritzenhoff will beim CDU-Parteitag im Dezember gegen Bundeskanzlerin Angela Merkel für den Parteivorsitz kandidieren.

«Es scheint mir dringend geboten, dass aus der CDU heraus neue politische Ziele formuliert werden, die kurzfristig zu einem spürbaren Richtungswechsel der Politik führen»,

sagte der 61-Jährige den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Seine Kandidatur solle ein Signal sein, dass sich die CDU von innen heraus erneuern müsse. Merkel steht seit 18 Jahren an der CDU-Spitze und will in Hamburg erneut kandidieren.

«Mich sorgt, was derzeit mit Deutschland, Europa und der westlichen Welt passiert. Ich sehe hier eine Bedrohung, die sich gegen die Wirtschaftskraft, den Wohlstand, die Sicherheit und nicht zuletzt die Freiheit der Kultur und des Geistes unserer Bevölkerung richtet», wird der Marburger Unternehmer zitiert. Ziel müsse sein, «die freiheitliche westliche Gesellschaft in eine neue Phase des Aufstiegs zu führen».

Ritzenhoff sei erst zu Jahresbeginn in die hessische CDU eingetreten, heißt es in dem Bericht. Er leitet als geschäftsführender Inhaber des mittelständische Unternehmen Seidel, einen Hersteller von Aluminiumdesignprodukten unter anderem für die Kosmetikbranche. Kürzlich hatte bereits der 26-jährige Berliner Jura-Student Jan-Philipp Knoop angekündigt, Merkel beim Parteitag herauszufordern.

 

 

Print Friendly, PDF & Email

leH3 Nachrichten und Berichte von leH3 für leH3