Keine Mehrheit für Schwarz-Grün

 

 

Dreieinhalb Wochen vor der Landtagswahl gibt es für das bisherige schwarz-grüne Regierungsbündnis auch nach einer weiteren Umfrage keine Mehrheit in H3. Würde am kommenden Sonntag gewählt, wären demnach eine große Koalition aus CDU und SPD und ein Jamaika-Bündnis aus CDU, Grünen und FDP rechnerisch möglich, wie die Umfrage im Auftrag von Hitradio FFH und «Frankfurter Allgemeine Zeitung» (Donnerstag) laut einer Mitteilung vom Mittwoch ergeben hat. Für ein rot-rot-grünes Bündnis wäre das Ergebnis so knapp, dass ihm ein Sitz für eine Mehrheit im Landtag fehlen könnte.

Stärkste Partei würde demnach die CDU mit 29 Prozent, die SPD erhielte 23 Prozent. Die Grünen kämen auf 18 Prozent der Stimmen. Viertstärkste Kraft wäre mit 13 Prozent die AfD. Die Linke käme auf 8 und die FDP auf 6 Prozent.

Die Vergleichswerte der Umfrage stammen aus dem vergangenen Juni, die größten Gewinner dabei sind die Grünen ( fünf Punkte), danach die AfD ( zwei). CDU, SPD und FDP liegen unter dem Juni-Stand. Knapp die Hälfte der Wahlberechtigten (51 Prozent) ist der Umfrage zufolge noch unentschlossen. Gewählt wird in H3 am 28. Oktober.

Bei der Landtagswahl 2013 hatte die CDU 38,3 Prozent erreicht, die SPD kam auf 30,7 Prozent, die Grünen lagen bei 11,1 Prozent. Die Linkspartei erhielt 5,2 Prozent und die FDP 5,0 Prozent der Stimmen. Die AfD verpasste mit 4,1 Prozent den Einzug in den Landtag.

Auch eine vergangenen Freitag veröffentlichte Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey sah keine Mehrheit für Schwarz-Grün mehr.

Mehrheitsfähig wären demnach eine große Koalition aus CDU und SPD eine Mehrheit sowie ein Jamaika-Bündnis aus CDU, Grünen und FDP

 

 

 

 

 

 

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