AFD Wahlkampfveranstaltung in Volkmarsen

 

 

Mit einem Großaufgebot der Polizei wurde die Veranstaltung in der leh3halle in Volkmarsen geschützt.

Schon eine Stunde bevor die eigentliche Veranstaltung anfing hatten sich rund 170- bis max. 200 Menschen versammelt, um gegen die Wahlkampfveranstaltung der AfD zu demonstrieren.

Eines der verbrieften Grundrechte der Bürger – dagegen kann man nichts haben.  Das ist auch absolut gut so und richtig, dass man auf die Straße gehen darf um für seine Meinung zu demonstrieren.

Einen kleinen Vorgeschmack auf das was später in der Halle thematisiert wurde, bekam ich selbst zu „spüren“.

Es ist definitiv nicht richtig, dass ein Pressevertreter

(mit leuchtend blauer Warnweste auf der groß PRESSE steht)

von einem SPD Fahne schwenkenden Mann, mit Ordnerbinde dumm angequatscht wird, dass er hier nicht fotografieren dürfe.  „Hey hören sie auf hier zu fotografieren“

Auf die Erwiderung, dass man das sehr wohl dürfe und dass es wenig Sinn mache, wenn sie ihre Transparente hochhalten und diese nicht abgelichtet werden, wurde er noch pampiger. Auch der Hinweis, dass nur die Transparente und nicht Porträts fotografiert wurden, besänftigte den Mann nicht. Er verlangte gar alle Bilder einzusehen, was natürlich verweigert wurde.

Vielleicht sollte der DGB und die SPD dem guten Mann nochmal seine genauen Pflichten als Ordner erläutern und auch die gängigen Gesetze.

Interessanterweise stand der sich deutlich im Ton vergreifende Mann vor einem Plakat mit der Aufschrift „Gegen Hass und Gewalt“.

 

In der Halle traten in dieser Reihenfolge folgende die Redner auf:

  1. Dippel, Hakola Kreistagsabgeordneter
  2. Dr. Rainer Rahn Spitzenkandidat der AfD in H3
  3. Steffen Königer MdL Brandenburg
  4. Leif-Eric Holm MdB

 

Die Polizei spricht in ihrer Pressemeldung von 350 Teilnehmern, die aber gegen 16:00 h ganz bestimmt nicht mehr vor Ort waren, sondern lediglich die o.a. Anzahl.

In der Halle waren etwa 120 Teilnehmer angekommen.

Keine Springerstiefel tragende Glatzköpfe mit Bomberjacken, eher Herrschaften aus allen möglichen Bevölkerungsgruppen. Männer, Frauen und Rentner.

Man wurde nett begrüßt und bekam einen anständigen Platz sowie eine Tasse Kaffee.

(Irgendwie schon besser als die Androhung von Schlägen eines zahnlosen Ordners. Wer hat so einen eigentlich zum Ordner gemacht? Doch wohl der Veranstaltungsleiter oder nicht?)  

Thematisiert wurde unter anderem unter welchen Bedingungen interessierte Bürger zu Veranstaltungen kommen müssen. Dass es ein regelrechtes Spießrutenlaufen ist und sie durch Spaliere hindurchmüssen. Es wurde erklärt, dass sich viele Bürger aus Angst vor Repressionen nicht zu Veranstaltungen trauen würden.

(Ich persönlich halte diese Aussagen für durchaus möglich. )

 

Thematisiert wurde weiterhin, dass die rechtsstaatliche Ordnung außer Kraft gesetzt ist und dass Asylverfahrensgesetz nicht nur missbraucht, sondern wirkungslos geworden sei.

Dr. Dr. Rahn erläuterte in seiner Rede, dass der AfD immer vorgeworfen werde, dass sie die Ausübung der islamischen Religion unterdrücke.

Er erläuterte weiterhin, dass die Tötung, Verstümmelung, Auspeitschung, Steinigung, Polygamie und Sex und Ehe mit Kindern sich wohl kaum mit unseren Werten der FDGO oder mit unseren Gesetzen vertragen würden.

Die Gefahr für unseren Rechtsstaat und den Sozialstaat wurde ebenfalls thematisiert. Er erläuterte, dass dies System nur 1:1 laufe und wenn immer mehr Anspruchsberechtigte auf Vollalimentation zzgl Taxischeinen und freier Bahn sowie freiem Eintritt zu allen Veranstaltungen aus der ganzen Welt kommen würden, würde das System zusammenbrechen.

 

Auch der Bundestagsabgeordnete Leif-Eric Holm der AfD sprach an, dass :„Wer für Sicherheit ist, nicht gleich ein Fremdenfeind ist“. Wir Deutsche würden gern in Urlaub fahren und auch die Welt, zum Beispiel beim Fußball gern hier begrüßen“

Er sprach ebenfalls an, dass er von Diskriminierungen der Bürger weiß, die zu den Veranstaltungen wollen um sich zu informieren.

Er sowie der Brandenburgische Landtagsabgeordnete Königer sprachen gleichsam davon, dass man solche Verhaltensweise aus ihrem Geburtsland der DDR noch gut kennen würde.

Auch das Thema Chemnitz wurde angesprochen und dass Frau Merkel sich immer noch nicht für die pauschale Verurteilung der Menschen dort entschuldigt habe.

Man sei selbst auf der Veranstaltung gewesen und habe auch Extremisten wahrgenommen, die sich daruntergemischt hätten. Genauso habe man aber auch die Antifa wahrgenommen.

Straftaten müssten konsequent verfolgt werdem, dafür stehe auch die AfD.

Thematisiert wurde aber nur die rechte Extreme und niemals die linke Extreme, was einer Doppelmoral gleichkomme.

 

Er selbst habe eine Anfrage an die Bundesregierung gestellt, mit der Bitte sich zu erklären, wie man nun auf den Begriff der Hetze gekommen sei, wenn alle aber auch wirklich alle widersprochen haben.

Man begründete dies laut MdB Holm mit dem einzig bekannten Video und Äußerungen aus sozialen Medien.


FAZIT:

Insgesamt eine interessante Veranstaltung.

Dumme, tumbe Rechte waren das sicher nicht.

Zu meinem Demokratieverständnis gehört es, sich alle Seiten anzuhören und alle aussprechen zu lassen.

Dies will ich auch in Zukunft so halten.

 

Ein Lob an dieser Stelle auch an die Polizei Waldeck-Frankenberg, die gut aufgestellt war und die Teilnehmer und die Gegendemonstranten gut separierte, so dass es zu keinen Konfrontationen kommen konnte. Auch das bereits thematisierte Spiessrutenlaufen fand nicht statt, vereinzelt wurden Bürger die zur Veranstaltung wollten, von einem einzelnen Herrn angesprochen.

 

 

 

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