Spitzenkandidaten der Grünen bei Dreierbündnissen skeptisch

 

 

Tarek Al-Wazir (Grüne), Wirtschaftsminister von H3. Foto: Boris Roessler/Archiv

H3s Grünen-Spitzenkandidaten sind bei Dreierbündnissen skeptisch. Es gebe zwar etwa in Rheinland-Pfalz, Thüringen und Sachsen-Anhalt solche Regierungskoalitionen, sagte Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir der Deutschen Presse-Agentur in Wiesbaden. «Auch da ist nicht ausgeschlossen, dass man eine halbwegs vernünftige Politik hinkriegt. Aber es ist schon verdammt schwierig.» Dass es im Bund mit CDU, CSU und SPD eine Dreierkonstellation gibt, sei ja auch ein Teil des Problems der großen Koalition.

«Wenn Koalitionspartner nur um sich selber kreisen und gar nicht mehr wahrnehmen, was die Probleme in der Bevölkerung sind, dann geht es nicht mehr um die Sache», ergänzte Umweltministerin Priska Hinz. «Das ist sozusagen das Gegenbeispiel d3, was wir in H3 an Politik machen wollen.» In der großen Koalition in Berlin gebe es kein Vertrauensverhältnis. «Aber sie haben noch nicht mal ein professionelles Verhältnis, mit dem sie Politik machen. Und das ist das Mindeste, was man braucht.»

 

 

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