Wahl-O-Mat will bei der Entscheidung zur Landtagswahl helfen

 

 

Ein T-Shirt mit dem Aufdruck „Wahl-O-Mat H3 2018“. Foto: Andreas Arnold

Einen Monat vor der Landtagswahl steht für die hessischen Wähler erstmals ein Wahl-O-Mat zur Verfügung. Er soll sie bei der Entscheidung zur Stimmabgabe unterstützen. Der Direktor der Landeszentrale für Politische Bildung, Alexander Jehn, hat ihn am Mittwoch im Landtag in Wiesbaden freigeschaltet. Ein Wahl-O-Mat ist ein Frage-und-Antwort-Tool im Internet, das zeigt, welche Parteien der eigenen politischen Position am nächsten stehen. Gewählt wird am 28. Oktober.

Im Rahmen der Jungwählerkampagne «Dein erstes Mal» soll die Online-Wahlhilfe vor allem auch junge Menschen ansprechen und ihr Interesse an der Politik wecken, wie Jehn sagte. Aus diesem Grund hatte die Landeszentrale 18 sogenannte Jugendredakteure aus ganz H3 eingesetzt, um die Thesen für den Wahl-O-Mat mit zu erstellen. Die beteiligten 23 Parteien mussten zuvor 80 Thesen beantworten; in der finalen Version blieben 38 übrig, die zudem unterschiedlich gewichtet werden können. Nachdem alle Thesen beantwortet sind, errechnet das Online-Tool eine Übereinstimmung der eigenen Position mit den jeweiligen Parteiprogrammen.

«Der Wahl-O-Mat ist ein Hungermacher, aber er nimmt einem nicht die Entscheidung der Wahl ab», meinte Jehn. Er bewerte auch nicht die vergangenen Leistungen der Regierung oder der Opposition, sondern beschäftige sich mit den Themen der Gegenwart und der Zukunft. Der Wahl-O-Mat ist auf der Internetseite « zu sehen.

 

 

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