Stammzellspende-Aktion bei Ford

 

KÖLN – Spontan haben sich Anfang September 634 Beschäftigte der Ford-Werke bei der DKMS als potenzielle Stammzellspender neu registrieren lassen. Anlass war die Erkrankung der Tochter einer Mitarbeiterin, die dringend auf eine Knochenmarkspende angewiesen ist.

Gemeinsam riefen Geschäftsleitung und Betriebsrat alle Beschäftigten der Kölner Ford-Werke auf, sich bei der DKMS (ehemals Deutsche Knochenmarkspenderdatei) registrieren zu lassen. Mit Unterstützung des Ford Gesundheitsdienstes sowie der Personalabteilung wurde die gesamte Aktion in nur fünf Wochen umgesetzt. Über 30 freiwillige Helfer wurden rekrutiert, die speziell von der DKMS geschult wurden, um die Abstriche zu erklären und zu unterstützen.

Im Anschluss wurden an den Kölner Ford-Standorten Niehl und Merkenich spezielle Stationen aufgebaut, an denen die freiwilligen Spender einen Abstrich der Mundschleimhaut abgeben konnten. Die Helfer überwachten den Abstrich und füllten die Registrierungspapiere aus. So konnten der DKMS mittlerweile 634 Neuregistrierung übergeben werden.

Statistisch gesehen ist laut Aussage der DKMS unter den 634 Freiwilligen ein potenzieller zukünftiger Spender.

Die Zusammenarbeit von Ford und der DKMS geht bereits bis in das Jahr 1996 zurück. Seitdem hat Ford insgesamt zwölf eigene Aktionen an seinen Standorten Köln, Saarlouis und Genk/Belgien durchgeführt. Dabei haben sich insgesamt 4.266 Beschäftigte registrieren lassen. Insgesamt 34 Freiwillige wurden bereits als Spender identifiziert und konnten mit ihrer Stammzellspende einem kranken Menschen das Leben retten.

 

 

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