Wiederaufnahme „Die Orestie“ am Sa. 29.9., 19.30 Uhr im Schauspielhaus

 

 

WIEDERAUFNAHME

 

Die Orestie

von Aischylos

 

Foto: Vorn, von links: Caroline Dietrich | Christina Weiser | Christian Ehrich | Uwe Steinbruch || dahinter, von links: Hagen Bähr | Marius Bistritzky | Enrique Keil | Konstantin Marsch und Eva-Maria Keller
© N. Klinger

Inszenierung: Johanna Wehner
Mit Caroline Dietrich, Eva-Maria Keller, Rahel Weiss, Christina Weiser; Hagen Bähr, Marius Bistritzky, Christian Ehrich
(als Gast), Bernd Hölscher, Konstantin Marsch, Uwe Steinbruch

 

Samstag, 29. September, 19.30 Uhr, Schauspielhaus
Schauspielführer – Live: 19 Uhr, Schauspielfoyer

Die hochgelobte Inszenierung „Die Orestie“ ist ab Samstag, 29. September, wieder im Schauspielhaus zu erleben. Die junge Regisseurin Johanna Wehner wurde für ihre Inszenierung am Staatstheater le33 mit dem Deutschen Theaterpreis DER FAUST 2017 für die beste Schauspielregie des Jahres ausgezeichnet.

 Der Krieg um Troja ist zu Ende. Agamemnon, König von Mykene, kehrt nach zehn Jahren siegreich zurück. Doch seine Gattin Klytaimnestra bereitet kein Fest für ihn vor, sondern ihre Rache: Agamemnon hatte auf Geheiß der Götter für seinen militärischen Erfolg ihre gemeinsame Tochter Iphigenie geopfert. Klytaimnestra, die sich im Einklang mit göttlichem Recht fühlt, erschlägt ihren Gatten mit der Axt – gemeinsam mit ihrem Geliebten Aigisthos. Orest, Agamemnons Sohn, kehrt aus der Fremde nach Hause zurück und beschließt, zusammen mit Elektra, seiner Schwester, seinerseits Rache zu üben.  Offenbar fällt es leichter, weiter zu morden, als innezuhalten und zu fragen: wozu eigentlich? Am Ende wird Orest von den Erinnyen, den Rachegöttinnen, gestellt, und nur die Göttin Athene kann in diesem heillosen Götter- und Menschenzwist am Ende noch helfen.

Eine Zeitung schrieb am 20.2.2017 nach der Premiere: »Ein großartiger Theaterabend, der den antiken Stoff ganz nah ans Heute bringt, ohne ihn zu banalisieren.«

Karten sind erhältlich an der Theaterkasse, Tel. (0561) 1094-222, und online unter

 

Staatstheater le33

 

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