Vorstellung: Powerwolf „THE SACRAMENT OF SIN“

 

Wer die Band Powerwolf noch nicht kennt dem wird das Album „The Sacrament of Sin gefallen, doch eingefleischten Fans der Band kommen einige Passagen auf dem Album doch etwas bekannt vor. Es dürfen halt die lateinische Sprache ebenso wie das Kreuz, der Wolf oder die Orgeln nicht fehlen. Das Album ist trotz der steten Eindrücke ein Meisterwerk geworden.

Man kann mit Fug und Recht behaupten: Gut das ist wieder da seid! Sie verkörpern das wilde Wesen des Wolfes. Diese Stimmung überträgt sich durch „Killer with the cross“ auf das Rudel der Wölfe. Ohne Frage, Powerwolf wissen wie man die Menschen mitreißt. Ihre Live-Hymen packen jeden der sie hört und das nutzt das Quintett schonungslos aus

Durchdacht und mit klarer Linie beweisen die Jungs aus Saarbrücken, das man mit bekannten Stilen bricht und im Weiteren die Ziffer 7 einen starken Einklang bekommt, denn das siebte Studioalbum und die sieben Sakramente sind ein Indiz für klares Kalkül. Der Titelsong, der die Sünde als das achte Sakrament aus der Wiege hebt, steht von daher auch bestimmt nicht zufällig als achter Song auf dem Album. Die Gruppe überlässt schon lange nichts mehr Gevatter Zufall. Die atmosphärische Stimmung trifft so genau, wie kaum ein Pfeil das Schwarze. Jeder schwarze Messe wird durch die starken Refrains belebt und die Jünger können genussvoll zelebrieren, während Dorn´s Gesang zu immer neuen Höhen kommt.

Es sind einfach die kleinen Details, die zu den Eigenheiten von Powerwolf gehören und somit das Klangbild perfekt ergänzen. Durch Ihre dezente Weiterentwicklung gelingt es, alte Fans nicht zu vergraulen und neue Facetten einzubringen. Dadurch wirkt es so, als ob sich nichts verändert hat und ein weiteres tolles Album entstanden ist.

Feine Details, die das Klangbild ergänzen, aber perfekt zu den gegebenen Eigenheiten passen; die keine alten Fans vergraulen, sondern die Option auf weiteres Wachstum erhalten. Und am Ende stellt sich die Frage, wie viel Wandel einer Band mit so eindeutig definierten Trademarks überhaupt guttun würde. Denn hinter dem ewigen Vorwurf verbirgt sich die höchste Kunst: Powerwolf entwickeln sich so unauffällig in kleinen Schritten und feinen Nuancen weiter, dass es wirkt, als habe man gar nichts verändert, sondern „nur“ ein weiteres großartiges Album abgeliefert. Vielen Dank Powerwolf für einen großartigen Klanggenuss in „neuer“ Gewandung. Einfach ein gelungenes Meisterwerk.

Noch ein Auszug zum reinhören:

 

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