Koch holt Meistertitel, wird aber nicht für EM nominiert

 

 

Brustschwimmer Marco Koch schwimmt durch das Becken. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert

Brustschwimmer Marco Koch verpasst die Europameisterschaften. Der 28-Jährige wiederholte am Samstag bei den deutschen Meisterschaften auf der 200-Meter-Strecke zwar seinen Titelgewinn aus dem Vorjahr, seine Zeit von 2:08,97 Minuten reichte dem Deutschen Schwimm-Verband aber nicht für eine Nominierung. Das teilte der DSV am späten Samstagabend mit. Koch war im vorgegebenen Qualifikationszeitraum an der vom Verband geforderten Norm für die EM in Glasgow gescheitert.

Chefbundestrainer Henning Lambertz hatte dem Weltmeister von 2015 jedoch eine Hintertür offen gelassen. Bei einer Zeit an diesem Wochenende, die es Koch erlauben würde, in Schottland um die Medaillen zu kämpfen, wäre der Darmstädter dabei, hatte Lambertz vor dem Start der Titelkämpfe gesagt. Mit seiner Zeit liegt Koch im europäischen Vergleich dieses Jahres auf dem siebten Rang. «Er ging hier in Berlin topvorbereitet an den Start», sagte Lambertz. «Somit kann eine weitere Steigerung, um in Medaillennähe zu schwimmen, nicht unbedingt erwartet werden.»

 

 

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