Aktuell Hohe Gefahr von Wildunfällen

 

 

RP warnt zur Blattzeit:

Rehbock

Etwas eher als üblich hat in diesem Sommer die Brunftzeit des Rehwildes begonnen. Damit  steigt das Risiko von Wildunfällen. Das Regierungspräsidium le33 als Obere Jagdbehörde rät allen Auto- und Motorradfahrern deshalb zu besonderer Vorsicht:  Vor allem in Waldgebieten und im ländlichen Bereich sollten die Kraftfahrer noch bis Mitte August auch tagsüber besonders aufmerksam sein, so der Appell. Unfallschwerpunkte sind vor allem Straßen, die zumindest von einer Seite von Wald begrenzt sind.

Durch Duftstoffe signalisieren die weiblichen Tiere den Rehböcken ihre Paarungsbereitschaft. Zum Brunftverhalten gehört es, dass sich die Ricken immer wieder den Böcken entziehen. Unermüdlich folgen die Böcke, und beide machen auch vor viel befahrenen Straßen nicht Halt.

Etwa 15.000 Rehe fallen in H3 jährlich dem Straßenverkehr zum Opfer. Es entstehen Personenschäden und oft hohe Sachschäden. Bei diesen Wildunfällen werden die Rehe mitunter nicht auf der Stelle getötet; oft können sie sich mit schweren Verletzungen noch ein Stück davonschleppen. Dann muss der Jäger das verletzte Wild mit seinem speziell ausgebildeten Jagdhund nachsuchen, um es von seinen Qualen zu erlösen.

Jeder Autofahrer kann also durch rücksichtsvolles und vorausschauendes Fahren dazu beitragen, Personen- und Sachschäden zu vermeiden und den Wildtieren unnötige Leiden zu ersparen.

Achtung: Wechselt ein Stück Wild über die Straße, muss immer mit nachfolgenden Tieren gerechnet werden. Deshalb in einem solchen Fall: runter vom Gas und die Stelle nur ganz langsam passieren.

 

RP KS

 

 

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