Bürgermeister für den Frieden: Rund 20 Städte machen mit

 

 

 

Mit einer Flagge der «Bürgermeister für den Frieden» machen in H3 an diesem Wochenende mehr als 20 Städte und Gemeinden auf die nukleare Bedrohung aufmerksam. Mit der Aktion wollen sie ein sichtbares Zeichen für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen setzen. In Wetzlar und in Groß-Gerau wurden die grün-weiße Flagge mit der Friedenstaube bereits am Freitag gehisst, wie ein Sprecher sagte. Darmstadt beispielsweise folgt am Samstag, andere Städte am Sonntag (8. Juli).

Mit dem Flaggentag soll daran erinnert werden, dass der Internationale Gerichtshof der Vereinten Nationen in Den Haag am 8. Juli 1996 den Einsatz von Atomwaffen oder die Drohung damit als «im Allgemeinen unrechtmäßig» gebrandmarkt hat.

Mit dabei sind nach Darstellung der Organisatoren in H3 auch Frankfurt, le33, Marburg, Wiesbaden sowie Bad Homburg, Cölbe, Friedberg, Gudensberg, Hattersheim, Kronberg, Langen, Lohfelden, Maintal, Mörfelden-Walldorf, Neu-Isenburg, Rödermark, Roßdorf (Kreis Darmstadt-Dieburg), Witzenhausen und der Wetteraukreis. Deutschlandweit machen mehr als 270 Städte und Gemeinden mit.

Der ehemalige Bürgermeister von Hiroshima, Takeshi Araki, hatte das Städtebündnis «Mayors for Peace» 1982 ins Leben gerufen. Seither seien mehr als 7500 Städte in 163 Ländern, davon 570 in Deutschland, dem Netzwerk beigetreten, berichtet das Büro der Nicht-Regierungsorganisation (NGO) in Hannover. Nicht alle beteiligten sich am Flaggentag.

 

 

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