68. Bad Hersfelder Festspiele eröffnet mit rotem Teppich

 

 

Olaf Scholz spricht beim Festakt zur Eröffnung der 68. Bad Hersfelder Festspiele. Foto: Swen Pförtner

Bad Hersfeld (dpa/lhe)
Mit einem Festakt sind am Freitagabend die 68. Bad Hersfelder Festspiele eröffnet worden. Bei der Zeremonie vor mehr als 1000 Zuschauern in der Stiftsruine bezeichnete Bundesfinanzminister und Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) als Festredner das Theater-Ereignis als «Festival mit großer Strahlkraft», das weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt sei.
Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) nannte das bis zum 2. September laufende Freilichtfestival einen besonders hellen Stern am Kulturhimmel: «Die Stiftsruine ist eine der schönsten, beeindruckendsten Bühnen Europas, und die Festspiele mit ihrer einmaligen Spielstätte gehören zu den traditionsreichsten Deutschlands.» Die Landesregierung fördere die Festspiele in diesem Jahr mit 770 000 Euro. Bouffier sagte: «Jeder Cent in die Förderung unserer Kultur ist gut angelegt.» Der Etat liegt nach Angaben der Festspielleitung bei rund acht Millionen Euro.
Der Bad Hersfelder Bürgermeister Thomas Fehling (parteilos) lobte den neuen Intendanten: «Joern Hinkel geht mit unermüdlichem Einsatz und großer Leidenschaft in seine erste Spielzeit, für die er ein dynamisches Programm voller Highlights zusammengestellt hat und viele namhafte Akteure gewinnen konnte.» Er ist Nachfolger des im Januar zurückgetretenen Star-Regisseurs Dieter Wedel.
Nach dem Festakt folgte der Empfang prominenter Festspielgäste auf dem roten Teppich vor der Stiftsruine an. Am späten Abend stand die erste Saisonpremiere auf dem Programm: Das Schauspiel «Peer Gynt» nach der Regie von Robert Schuster. Die Vorlage stammt von dem norwegischen Dramatiker und Lyriker Henrik Ibsen.

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