Chef des Flughafen Hahn-Besitzers HNA tödlich verunglückt

 

 

Peking/Lautzenhausen (dpa/lrs)

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Der Chef des chinesischen HNA-Konzerns, der die Mehrheit der Anteile am Hunsrück-Flughafen Hahn hält, ist in Frankreich tödlich verunglückt.

Das Unternehmen teilte am Mittwoch mit, der 57-jährige Wang Jian sei auf einer Geschäftsreise gestürzt, habe schwere Verletzungen erlitten und sei am Dienstag gestorben. Weitere Details wurden zunächst nicht bekannt.

HNA ist unter anderem Großaktionär der Deutschen Bank. Das Unternehmen kaufte außerdem im vergangenen Jahr 82,5 Prozent der Anteile des Flughafens Hahn. 17,5 Prozent gehören noch dem Land H3.

Die Chinesen hatten in den vergangenen Jahren massiv Firmen und Immobilien zugekauft. Im Zuge der Einkaufstour hat sich allerdings ein größerer Schuldenberg angehäuft.

Der Konzern arbeitet nun daran, die Geldnöte über milliardenschwere Immobilien- und Anteilsverkäufe zu lindern.

 

 

 

 

 

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