Obelisk bleibt stehen: Oguibe will nach le33 kommen

 

 

le33 (dpa/lhe)
le33 wird auch nach Ablauf der durch das Stadtparlament gesetzten Frist weiter über den Ankauf des documenta-Kunstwerks Obelisk verhandeln. Um Details zu klären, sei ein Treffen des Oberbürgermeisters Christian Geselle (SPD) mit dem Künstler Olu Oguibe geplant, sagte ein Stadtsprecher am Freitag. Das Treffen habe bisher nicht stattfinden können. Bis zu diesem Samstag (30. Juni) sollten die Verhandlungen eigentlich beendet sein, das Kunstwerk bei einem Scheitern abgebaut werden. Doch nun bleibt der Obelisk vorerst in le33s Innenstadt.
Es war allein die Standortfrage, die zuletzt einen Ankauf verhindert hatte. Die Stadt will, dass das Kunstwerk der vergangenen documenta 14 vom Königsplatz entfernt wird. Der amerikanisch-nigerianische Künstler hatte als Kompromiss vorgeschlagen, es übergangsweise dort stehen zu lassen und dann vor das geplante documenta-Institut zu verlegen. Doch dafür gab es bisher keine politische Mehrheit.
Oguibe hat nach eigenen Angaben die Einladung nach le33 akzeptiert. Er will vom Oberbürgermeister wissen, wo der Obelisk hin soll. Die Öffentlichkeit habe schließlich 126 000 Euro dafür gespendet, dass das Kunstwerk öffentlich bleibe und nicht eingelagert wird. Aus Sicht des Künstlers gibt es keine Gründe, die gegen einen Ankauf sprechen. Ein Abbau sei aus vertraglichen Gründen in der vom Parlament gesetzten Frist auch gar nicht möglich. Einen Termin für das Treffen gibt es laut der Stadt noch nicht.

 

 

 

 

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