«Mission Lifeline»-Sprecher fordert schnelle Hilfe

 

 

Dresden (dpa)
Die Dresdner Hilfsorganisation «Mission Lifeline» hat an alle EU-Staaten appelliert, ihr Schiff mit Flüchtlingen an Bord rasch in einen Hafen einlaufen zu lassen. «Das ist eine sehr belastende Situation und wir sind erschüttert von der Kaltherzigkeit der Politik», sagte Sprecher Axel Steier der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch. Die Lage an Bord werde immer schlechter, mehrere Flüchtlinge seien in einer sehr schlechten Verfassung. «Das ist langsam eine Frage von Leben und Tod», sagte er.

Das deutsche Rettungsschiff «Lifeline» ist mit etwa 230 Migranten und 17 deutschen Besatzungsmitgliedern an Bord seit fast einer Woche im Mittelmeer blockiert. Es ist laut Steier die sechste Mission der 2016 gegründeten Organisation. Die Crew sei sehr belastet, fühle sich aber nicht überfordert: «Wir wissen genau, was wir machen und fühlen uns vorbereitet.»

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