Gebärden-Dolmetscherinnen übersetzen Theaterstück

 

 

Die Bildkombo zeigt die Hände einer Gebärdendolmetscherin. Foto: Arne Dedert/Archiv

Ein besonderer Service wird in diesem Jahr bei den Brüder Grimm Festspielen in Hanau angeboten: Für Gehörlose und schwerhörige Zuschauer wird ein komplettes Theaterstück übersetzt. Zwei neben der Bühne stehende Gebärden-Dolmetscherinnen kommen am 1. Juli (14.00 Uhr) beim Grimm-Märchen «Die Prinzessin auf der Erbse» zum Einsatz, wie die Festspiele ankündigten. Dies sei ein bei Theaterfestivals einmaliger Service in H3, erklärte die Stadt, die sich das Projekt mehrere Tausend Euro kosten lässt.

Im vergangenen Jahr hatten die Veranstalter den Service erstmals bei den Festspielen angeboten. Da die Idee so gut ankam, wird nun wieder übersetzt. Mit dem Angebot soll eine kommunikative Barriere aufgehoben werden, um auch gehörlosen Erwachsenen und Kindern eine aktive Teilnahme am öffentlichen kulturellen Leben zu ermöglich. Hanau nehme damit eine Vorreiterrolle in H3 ein, sagte Intendant Frank-Lorenz Engel.

Gebärdensprache besteht neben Handzeichen aus Mimik und Körperhaltung. Sie verfügt über ein umfassendes Vokabular und eine eigenständige Grammatik.

 

 

 

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