Fresenius Medical Care steigt bei US-Firma Humacyte ein

 

Bad Homburg (dpa)

Das Firmenlogo von Fresenius am Firmensitz in Bad Homburg. Foto: Frank Rumpenhorst/Archiv

Der Dialysekonzern Fresenius Medical Care (FMC) steigt bei der US-Firma Humacyte ein. Patienten mit Nierenschwäche könnten somit künftig reibungsloser behandelt werden, wie FMC am Montag in Bad Homburg mitteilte. Das Dax-Unternehmen zahlt rund 150 Millionen Dollar (127,4 Mio Euro) und erhält dafür 19 Prozent der Anteile sowie die weltweiten Vermarktungsrechte am wichtigsten Produkt der Amerikaner. Deren biotechnologisch hergestelltes Blutgefäß Humacyl wird derzeit als Gefäßzugang in der letzten klinischen Teststufe bei Patienten erprobt, bei denen die Blutwäsche außerhalb des Körpers durchgeführt werden muss.

Für den zur Dialyse notwendigen Gefäßzugang werden derzeit etwa Transplantate oder Katheter verwendet. FMC erwartet sich von Humacyl durch einen effektiveren Gefäßzugang weniger Komplikationen, Infektionen und Eingriffe als bei sonst gängigen Transplantaten.

 

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