Aussaat Mai: Brokkoli

 

Standort und Boden

Wenn Sie beabsichtigen Brokkoli in Ihrem Beet anzubauen, dann sollten Sie darauf achten, dass der Boden nährstoffreich ist und Wasser gut Speichern kann. Achten Sie auch darauf, dass Ihr Beet an einem sonnigen Platz gelegen ist. Brokkoli benötigt einen hohen Kalkgehalt und der Boden sollte nach der Ernte mit Kalk versorgt werden, damit im neuen Pflanzjahr der Boden angereichert ist.

Aussaat und Pflanzung

Geduld wird benötigt, wenn es um die Anzucht von Brokkoli geht. Bis zu 30 Tagen kann es dauern, bis die ersten Setzlinge in Ihrem Anzuchtbeet gewachsen sind. Wenn Sie Ihren Brokkoli vorziehen, achten sich darauf, dass sie Ihre Saat bei einer Temperatur von ca. 20 Grad Celsius aufbewahren. Wenn Ihre Setzlinge eine ungefähre Größe von 5 Zentimetern haben, sollten Sie die Pflanzen vereinzeln. Hierfür eignen sich Töpfe mit einem Durchmesser von 13 Zentimetern.

Wenn die Pflanzen den Topf vollständig durchwurzelt haben dann, können Sie die Pflanzen unter einem Vlies ins Freiland gebracht werden. Achten Sie darauf das der Wurzelansatz ca. einen Zentimeter mit Erde bedeckt ist. Ein Pflanzabstand von ca. 50 Zentimetern sollte unbedingt eingehalten werden, damit die Pflanzen genügend Platz haben.

Die direkte Freilandaussaat kann ab Anfang Mai erfolgen. Legen Sie immer 3 Samenkörner in ein Pflanzloch. Wenn die Pflanzen gekeimt sind, dann lassen Sie den kräftigsten Sämling stehen. Wenn Sie Brokkoli im Winter pflanzen, damit sie im Mai ernten können sollten Sie die Aussaat nicht später als Mitte September ausbringen. Wenn Sie Kuhdung oder Kompost bei Ihrer Freilandvorbereitung mit in den Boden einarbeiten steht dem Anbau von Brokkoli nichts mehr im Wege

Pflege

Brokkoli benötigt regelmäßig Wasser und Nährstoffe. Daher sollten Sie das Beet gut vorbereitet haben. Wenn Sie Ihre Setzlinge in das Beet gebracht haben, dürfen sie das angießen nicht verg3. In den ersten zwei Wochen sollte sich die Setzlinge nur sparsam gießen und dann regelmäßig die Wasser Zugabe erhöhen. Auch ist es Hilfreich das Beet zu hacken und aufzulockern.

Durch den hohen Nährstoffbedarf sollten sie nach ca. 6 Wochen den Brokkoli Düngen. Tipp: Haben Sie örtliche Landwirte, fragen sie dort nach Jauche und Kuhdung. Diese bieten ein breites Spektrum an Nährstoffen für die Brokkoli. Wenn dies nicht vorhanden ist, können sie in Gartengeschäften auch flüssigen Gemüsedünger kaufen. Für den im Winter ausgesäten Brokkoli gilt dieses nicht, denn die Pflanzen sollen nur langsam wachsen. Nutzen Sie Hornspäne um die Nährstoffversorgung herzustellen in den Wintermonaten und Düngen sie ein zweites Mal im Frühjahr mit Jauche nach um dann das Wachstum zu beschleunigen

Ernte und Verwertung

Ungefähr nach 8 Wochen ist Ihr Brokkoli dann erntereif. Die im Herbst ausgebrachten Pflanzen benötigen hingegen ca. 5 Monate bis sie erntereif sind, können aber dafür ab März regelmäßig die Sprossen schneiden. Ob der Brokkoli erntereif ist erkennen sie an den geschlossenen Knospen, die dann noch sehr fest sind. Wenn sie die Mittelknospe mit einem Messer herausgetrennt haben, wachsen die Seitentriebe stärker nach und bilden neue Knospen.

 

Wenn Sie Brokkoli lagern wollen, empfiehlt es sich, den Brokkoli blanchieren und dann einfrieren, denn frisch hält er sich höchsten 3 Tage im Kühlschrank

Krankheiten und Schädlinge

Häufig wir der Brokkoli von den Laven der Kohldreherzehrmücke heimgesucht. Diese verursachen an der Mittelknospe hohe Schäden und der Brokkoli verkümmert. Engmaschige Gemüsenetze können hier Abhilfe schaffen. Auch ist eine Beet Lage mit viel Wind Offenheit eine gute Vorbeuge gehen die Mücken. Das Gemüsenetz hat noch einen weiteren Vorteil, denn es verhindert das Blattläuse an den Brokkoli gelangen. Im gleichen Beet sollten sie nach einem Jahr eine Pause von 4 Jahren einlegen, da sonst Wurzelkrankheiten den Brokkoli zu schaffen machen könnte. Nach dem Pflanzjahr sollten sie Kalk in den Boden bringen damit nach der Pflanzpause ein erneuter Anbau möglich ist

 

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