„Wohnraumförderung ist eines der wichtigsten Ziele der Landesregierung“

 

Staatssekretärin Dr. Beatrix Tappeser bei WohWi-Talk des Verbands der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft (VdW)

„Die Versorgung mit bezahlbarem und angem3em Wohnraum ist eines der drängendsten Probleme vieler Bürgerinnen und Bürger in H3. Damit ist es auch eines der wichtigsten Ziele der Hessischen Landesregierung“, sagte die Staatssekretärin im für Wohnungsbau zuständigen Umweltministerium, Dr. Beatrix Tappeser, heute in Wetzlar bei einer Podiumsdiskussion des Verbands der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft (VdW).

„Deshalb haben wir in der aktuellen Legislaturperiode die Mittel für die soziale Wohnraumförderung vervierfacht. Bis 2020 stellt H3 1,7 Milliarden Euro zur Verfügung“, ergänzte sie. Im Masterplan Wohnen hat die Landesregierung Programme und Maßnahmen für den sozialgeförderten Wohnungsbau gebündelt und wesentliche Verbesserungen auf den Weg gebracht.

Richtlinien überarbeitet und verbessert

Die Staatssekretärin wies darauf hin, dass nun die Förderprogramme „geringe Einkommen“, „mittlere Einkommen“, „studentisches Wohnen“ und „Modernisierung Mietwohnungen“ zu einer Richtlinie zusammengeführt und gleichzeitig verbessert wurden. „Durch höhere Fördersätze und Zuschüsse werden die Förderprogramme noch attraktiver und schaffen somit Anreiz für Kommunen und Wohnungsbauunternehmen, sozialgeförderten Wohnraum zu bauen“, so Staatssekretärin Tappeser. 

Zusätzlich hat das Land verschiedene Maßnahmen ins Leben gerufen, Flächen zu finden und diese als Bauland zu nutzen. Zum Beispiel unterstützt die Baulandoffensive Kommunen dabei, brachliegende Grundstücke zu erschließen, um Platz für neue Wohnungen zu schaffen. „18 Flächen in 15 Kommunen prüft die Baulandoffensive derzeit, darin steckt ein Potenzial von 6.250 Wohnungen“, erklärte Tappeser.

Dabei wird der Wohnungsbau im Ministerium konsequent mit den Städtebauprogrammen und den Programmen der Dorfentwicklung  zusammengedacht. „Neben bezahlbarem Wohnraum achten wir ebenfalls darauf, dass attraktive, nachhaltige und lebenswerte Quartiere entstehen“, sagte die Staatssekretärin.

 

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