Sicherheitskreise: Abschiebung von Terrorverdächtigem läuft

 

 

Stacheldraht

Die Abschiebung des terrorverdächtigen Tunesiers Haikel S. aus H3 läuft. Nach Angaben aus Sicherheitskreisen soll der als Gefährder eingestufte Mann am Mittwochmorgen von Frankfurt aus in sein Heimatland abgeschoben werden.

Zuerst hatte «Bild.de» darüber berichtet. Haikel S. hatte sich monatelang juristisch gegen die Abschiebung gewehrt und war dafür bis vor das Bundesverfassungsgericht gegangen.

Die Karlsruher Richter lehnten seine Beschwerde allerdings ab. Zuletzt saß er in H3 in Abschiebehaft

Die Ermittlungsbehörden werfen ihm vor, für die Terrormiliz IS einen Anschlag in Deutschland vorbereitet zu haben. Der Tunesier, der im Februar 2017 bei einer Anti-Terror-Razzia festgenommen worden war, steht auch in seinem Heimatland unter Terrorverdacht.

Er soll unter anderem dem Anschlag auf das Bardo-Museum in Tunis mit mehreren Toten im März 2015 beteiligt gewesen sein.

 

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