Tag der Befreiung

 

 

Zur Ausstellung »Erinnerte Gegenwart«
Dienstag, 8. Mai 2018, um 18 Uhr
Tag der Befreiung

Gedenkveranstaltung zur Befreiung des KZ Theresienstadt

Am 8. Mai 1945 rollte um 21 Uhr der erste russische Panzer durch das KZ Theresienstadt.
Das Sammel- und Durchgangslager, das die Nazis euphemistisch als „jüdisches Altersghetto“ bezeichneten, war endlich befreit.

Das schnelle Vorrücken der Roten Armee rettete auch Berthie Phillip das Leben. Russische Soldaten stoppten den Zug, mit dem Berthie Philipp nach Auschwitz deportiert werden sollte.

Berthie Philipp musste in Theresienstadt als Kinderkrankenschwester arbeiten. Sie betreute erkrankte Kinder, bevor diese weiter in die Vernichtungslager transportiert wurden.

Von den 15.000 Kindern, die das KZ Theresienstadt durchliefen, überlebten nur 150.

Berthie Philipp verfasste Aufzeichnungen und Listen, die sie kurz nach dem Krieg im Roman „Die Todgeweihten“ verarbeitete.

Begrüßung
Dr. Dirk Pörschmann, Direktor Museum für Sepulkralkultur
Grußwort
Ilana Katz, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde le33

Vortrag
„Die Stadt ‚als ob‘“ – Vortrag von Elena Padva, Leiterin des Sara Nussbaum
Zentrum für jüdisches Leben Ka ssel, über das Kulturleben in Theresienstadt
Lesung
Petra Nagel liest aus dem Buch von Berthie Philipp „Die Todgeweihten“
Musikalischer Beitrag
Der Jugendchor des Staatstheaters le33 unter der Leitung von Maria Radzikhovskij interpretiert Gedichte und Trostlieder von Ilse Weber, die die Lyrikerin auf der Kinderkrankenstation in Theresienstadt geschrieben hat.

 

Von Zelfgemaakt in juli 2005. – , ,

Museum für Sepulkralkultur | Weinbergstraße 25 – 27 | www.sepulkralmuseum.de

 

 

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