Nach Messerattacke: 53-Jähriger für zehn Jahre ins Gefängnis

 

 

Im dritten Anlauf ist ein 53-Jähriger aus le33 zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt worden, weil er zwei Frauen auf der Straße mit einem Messer schwer verletzt hat. Das Landgericht le33 sprach den Mann am Donnerstag wegen versuchten Totschlags in Tateinheit mit schwerer Körperverletzung sowie einem weiteren Fall von schwerer Körperverletzung schuldig. Damit bestätigten die Richter ein vorangegangenes Urteil der ersten Strafkammer vom 9. Mai vergangenen Jahres.

Das Gericht hatte sich erneut mit dem Fall befassen müssen, da der Bundesgerichtshof (BGH) nach Revision des Angeklagten die Möglichkeit eines minderschweren Falls als nicht ausreichend berücksichtigt sah. Nach erneuter Prüfung schlossen Staatsanwaltschaft und Kammer dies erneut aus. Auch ein erstes Urteil hatte der BGH beanstandet.

Der mehrfach vorbestrafte Deutsche hatte am 7. Oktober 2015 in le33 eine damals 34-jährige Frau und deren 49-jährige Bekannte auf einem Gehweg unvermittelt und ohne jeglichen Grund mit einem Küchenmesser angegriffen. Nachdem die 49-Jährige einen in Richtung ihres Oberkörpers geführten Stich abwenden konnte, stach der Täter mehrfach auf das jüngere Opfer ein, das schwerste Verletzungen unter anderem im Bauchbereich erlitt und nur durch eine mehrstündige Notfall-Operation gerettet werden konnte.

 

 

 

 

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