Beatsteaks “Yours Tour”

 

Leipzig(KS) – pünktlich und auf die Minute genau legte die Punkrock-Truppe „“ aus Flensburg mit einem Best of Set-up los. Für den Support Act bleiben keine Wünsche offen, denn die Fans gehen bei der sauberen Akustik und den perfekten Lichtverhältnissen schon jetzt in den Partymodus und warten auf den Haupt Act des Abends.

 

Die kann man einfach mit einem Wort beschreiben, nämlich „Laut“. Nachdem die Flensburger Jungs die Fans in eine richtige Partygemeinde verwandelt haben legt die Band aus Berlin jetzt noch eine Schippe obendrauf.

Fetziger Titelsong

Ein schneller Umbau durch die Tour Crew ließ die Pause von nur 15 Minuten recht kurzweilig erscheinen. Dank DJ Illvibe, der zu der erweiterten Besetzung gehört, wurde das Publikum bei Laune gehalten und gab eine gute Überleitung in den eigentlichen Konzertteil. Als Einstieg des Abends wurde der Titelsong von dem achten Studioalbum „Yours“ gewählt. Der Marathon war damit eingeläutet und es sollte wenige ruhige Passagen zum Luft holen geben, denn nun ging es immer schneller und lauter bergauf.

Frontmann Arnim Teutoburg fasste den Abend in einem kurzen Satz zusammen „Alte Sachen, neue Sachen und Sachen, die wir schon lange nicht mehr gespielt haben.“ Das was dann folgte war ein Querschnitt aus 23 Jahren Bandgeschichte. Durch gezielte und wohl durchdachte Weiterentwicklung, wurde aus der Stromgitarren-Punk Band eine Alternative Rock Band mit Einflüssen aus dem Indie Pop.

Durch  Bernd Kurtzke (Sologitarre, Gesang), Peter Baumann (Rhythmusgitarre, Keyboard, Gesang), Thomas Götz (Schlagzeug, Gesang), Torsten Scholz (Bass) sowie für Tourneen mit dem Perkussionisten Dennis Kern und dem Trompeter Richard Koch verfeinerte die band ihr Konzept und die nun komplettierte Truppe erwies sich im weiteren Verlauf als sehr kreativ und schlug manchen Purzelbaum mit dem man nicht gerechnet hatte. Der eine wahre Gott, BelaFarinRod, prophezeite 2003 in einem Song:“ Wie kannst Du bei den, Beatsteaks‘ ruhig sitzen bleiben, wenn Dir doch Schlagersänger Tränen in die Augen treiben?“

Obligatorisches Ritual

Das neue Album „Yours“ wurde mit viel Kritik überhäuft und die Band wurde als zu alt betitelt für ihr Metier. Mit vielen Auszügen „Policoro“, „Summertime“, „40 Degrees“ und „You In Your Memories“ muss man die Kritiker als Lügner strafen. Auch durfte „Hello Joe“ nicht fehlen, mit dem man Joe Strummer, welcher 2002 verstorben ist, Respekt zollte. Jan Windmeier von Turbostaat erschien bei „Frieda und die Bomben“ und assistierte Teutoburg. Auch das übliche Ritual bei „Let me In“ durfte nicht fehlen. Im Innenraum setzten sich alle auf den Boden um auf Kommando wieder aufzuspringen. Das Publikum tanzte, hüpfte, sang mit und wütete nach weiteren Lobpreisungen von Teutoburg.

Eine Wahnsinnige Party nahm nach über 2 Stunden Party Power ein geniales Ende und die noch feiernden Fans traten erschöpft den Heimweg an. Wer die Beatsteaks auf Ihrer großen Yours Tour noch verfolgen möchte der kann bei noch ein paar Karten ergattern

 

 

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