Hannover 96 beschwert sich bei DFB und DFL über den Videobeweis

 

 

Hannover 96 hat sich bei DFB und DFL schriftlich über die aktuelle Praxis beim Videobeweis beschwert. «Der Videobeweis ist bisweilen ein gutes Hilfsmittel, aber so ist er für uns nicht mehr akzeptabel», sagte Hannovers Manager Horst Heldt am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur. Auslöser des Streits ist ein umstrittenes Abseitstor im Spiel zwischen Hannover 96 gegen RB Leipzig am Samstag. Schiedsrichter Guido Winkmann hatte den Ausgleichstreffer zum vermeintlichen 3:3 durch Niclas Füllkrug wenige Minuten vor Schluss nach einer strittigen Video-Entscheidung nicht gegeben. RB Leipzig rettete den knappen 3:2-Sieg anschließend über die Zeit. Hannovers Coach André Breitenreiter beschwerte sich bereits kurz nach der Partie vehement über die whrscheinlich spielentscheidende Situation: «Es war kein Abseits, ich habe die Bilder gesehen.»

Nach Ansicht von Manager Heldt hätte sich der Video-Assistent in Köln bei der fraglichen Entscheidung gar nicht zu Wort melden dürfen. «Der Video-Assistent hat eingegriffen, obwohl keiner von RB reklamiert hat», sagte Heldt. Die Situation sei keine klare und eindeutige Fehlentscheidung Winkmanns gewesen – doch nur dann darf sich aus Hannoveraner Sicht der Video-Assistent melden. «Der Video-Assistent greift nur dann ein, wenn der Schiedsrichter auf dem Spielfeld eine klare Fehlentscheidung getroffen oder eine entscheidende Szene übersehen hat», heißt es dazu auf der Homepage des DFB.

 

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