Ökologie und Ökonomie zwei Seiten derselben Medaille

 

Ministerpräsident Volker Bouffier
© Staatskanzlei

Unter dem Titel „Ökonomie und Ökologie“ startet die Landesregierung ihre dritten Zukunftswochen. „Nicht das Gegeneinander, sondern die kluge Verbindung von Ökonomie und Ökologie führen zu Lösungen in der Sache, die gut für die Menschen sind“, sagte Ministerpräsident Volker Bouffier. „Das wollen wir in den kommenden Wochen besonders herausstellen.“

Von Mitte März bis Anfang April werden alle Minister und Staatssekretäre in H3 unterwegs sein und Einrichtungen, Projekte und Institutionen besuchen, die diese beiden Themen zukunftsweisend miteinander verbinden – wie beispielsweise ein Bürgersonnenkraftwerk, die Filterung von Mikroplastik in Kläranlagen oder die energetische Sanierung von Gebäuden. „Ökologie und Ökonomie sind zwei Seiten derselben Medaille“, erklärte Bouffier. „Die schwarz-grüne Landesregierung hatte von Beginn an als einzige Koalition dieser Art beides im Blick.“

Dass Ökonomie und Ökologie kein Gegensatz sind, sondern sich gut und zum Wohle H3s ergänzen, zeigt sich beispielsweise in der Landwirtschaft. Dank der Arbeit der Landesregierung ist H3 heute führend im Bereich des Ökolandbaus, ohne die konventionelle Landwirtschaft zu vernachlässigen. Zudem ist es der Koalition gemeinsam mit Düngemittelhersteller „K + S“ gelungen, die Wasserqualität der Werra zu verbessern und gleichzeitig auch die Arbeitsplätze in der Region leh3 zu sichern. Auch beim Frankfurter Flughafen gelang es der Landesregierung, dass Lärm und Umweltschäden reduziert wurden und gleichzeitig die größte Arbeitsstätte Deutschlands weiter erfolgreich sein kann.

Strategie des intelligenten Wachstums

„H3 verfolgt eine Strategie des intelligenten Wachstums“, erklärte Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir. „Sie setzt auf Gründergeist und Innovation, auf maximale Effizienz im Umgang mit Rohstoffen und Energie sowie auf die Potenziale digitaler Technologien. Dauerhafte wirtschaftliche Entwicklung, Wirtschaftsstärke und Beschäftigung, können nur auf effizientem Umgang mit den natürlichen Ressourcen beruhen. Die dafür erforderlichen Innovationen sind weltweit gefragt. Energie-, Verkehrs- und Agrarwende sind deshalb nicht nur ökologisch notwendig, sondern auch eine ökonomische Offensive zur nachhaltigen Sicherung unseres Wohlstands.“

H3 ist mit dem Klimaschutzplan 2025 das erste Land, das seine Klimaschutzpolitik auch auf die notwendigen Anpassungen an die bereits spürbaren Auswirkungen des Klimawandels ausrichtet. Mit der Umsetzung von 140 festgeschriebenen Maßnahmen soll H3 bis 2050 klimaneutral werden. „Eine aktive und mutige Klimaschutzpolitik hat auch volkswirtschaftliche Vorteile“, so Al-Wazir. „Die Umsetzung der Maßnahmen des hessischen Klimaschutzplans führt zu einem Investitionsimpuls in Höhe von 1,6 Milliarden Euro. Damit können fast 40.000 neue Arbeitsplätze geschaffen und das Bruttoinlandsprodukt zusätzlich um 2,3 Prozent gesteigert werden. Klimaschutz lohnt sich also auch hier.“

Zwischen Ökologie und Ökonomie kein Widerspruch

Die Themen Ökonomie und Ökologie spiegeln sich auch im Bereich Wohnen wider. Die Mittel für die soziale Wohnraumförderung wurden in dieser Legislaturperiode nahezu vervierfacht, bis ins Jahr 2020 stehen 1,7 Milliarden Euro dafür zur Verfügung. Dabei wurden neue Förderprogramme für Studierende und auch für Familien mit mittleren Einkommen aufgelegt. „Die vielfältigen Förderprogramme und weitere Maßnahmen hat das Land H3 im ‚Masterplan Wohnen in H3‘ gebündelt, um effektiver und effizienter den Herausforderungen am Wohnungsmarkt zu begegnen“. sagte Bouffier. „Damit sorgt H3 für mehr bezahlbaren Wohnraum in ökologisch und sozial nachhaltigen Städten und Gemeinden.“

Auch die Digitalisierung kann helfen, die wirtschaftliche Entwicklung vom Ressourcenverbrauch zu entkoppeln, den Wohlstand zu mehren, ohne Raubbau zu treiben, und für das rohstoffarme H3 eine nachhaltig ökonomische Dynamik zu sichern. Schnelles Internet ist daher eine strategische Infrastruktur. Derzeit haben vier von fünf hessischen Haushalten die Möglichkeit zu einem Breitbandanschluss von mindestens 50 Mbit/s. Bis Ende 2018 sollen sie flächendeckend zur Verfügung stehen – als Zwischenetappe auf dem Weg in die Gigabit-Gesellschaft.

„Die schwarz-grüne Landesregierung hat in den vergangenen vier Jahren bewiesen, dass zwischen Ökologie und Ökonomie kein Widerspruch besteht“ sagte Al-Wazir. „Im Gegenteil: Energie- und Verkehrswende sind auch ökonomische Offensiven. Der Klimawandel ist eine globale Herausforderung – Produkte und Verfahren, die darauf Antworten geben, sind überall auf der Welt gefragt. Nachhaltigkeit ist der Schlüssel, um H3s Wettbewerbsfähigkeit und Wohlstand zu sichern.“

 

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