Norwegen erhöht Walfangquote

 

Oslo / Stuttgart, 12. März 2018 – In Norwegen dürfen in diesem Jahr erneut mehr Minkwale gefangen werden als im Vorjahr. Das Fischereiministerium hob die Fangquote vergangenen Dienstag auf 1278 Zwergwale an. Im Vorjahr war die Jagd auf 999 der Meeressäuger erlaubt. Getötet wurden letztlich allerdings nur 432 Tiere, da es kaum Absatz für Walfleisch gibt. PETA hat nun den norwegischen Botschafter in Berlin Petter Ølberg angeschrieben.  Er soll sich beim Fischereiminister in Norwegen dafür einsetzen, dass die tödliche Tradition endlich eingestellt wird.

 

„Die Fangquotenerhöhung ist eine internationale Provokation, die auf dem Rücken der Wale ausgetragen wird“, so Dr. Tanja Breining, Meeresbiologin und Fachreferentin für Fische und Meerestiere bei PETA. „Ein Wal ist ein Jemand und kein Etwas. Umso schändlicher ist es für Norwegen, mit dem Walfang eine blutige und veraltete Tradition krampfhaft aufrecht erhalten zu wollen.“

 

PETA appelliert mit einem Aktionsaufruf ebenfalls an den EU-Umweltkommissar Karmenu Vella, den Walfang endlich zu stoppen. Trotz des seit 1986 bestehenden Walfangmoratoriums jagt und tötet Norwegen jedes Jahr hunderte Zwergwale und erhöht die Quote jährlich. Die Wale sterben einen qualvollen Tod. Die Europäische Union muss sich endlich nachdrücklich bei der norwegischen und auch der isländischen Regierung für eine sofortige Einstellung der Jagd auf Wale einsetzen.

 

PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir sie 3, sie anziehen, sie uns unterhalten, wir an ihnen experimentieren oder sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Veganer führen ein gesünderes Leben, jeder Einzelne bewahrt bis zu 50 Tiere pro Jahr vor dem Tod in Tierfabriken, Schlachthöfen oder Fischernetzen. Mit dem kostenlosen unterstützt PETA beim Umstieg auf rein pflanzliche Ernährung.

 

Weitere Informationen:

Foto: Greenpeace/Jeremy Sutton-Hibbert (2005)

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