Schneller Ermittlungserfolg – Mutter bedankt sich bei der Bundespolizei

 

 

Symbolbild Quelle Bundespolizei

Zierenberg (Landkreis le33)/ le33 (ots) – Erleichtert und dankbar zeigte sich eine 41-jährige Mutter aus Zierenberg, Grund dafür war ein schneller Ermittlungserfolg der Bundespolizeiinspektion le33. “Ich habe meine Ansichten geändert, es war auf jeden Fall richtig, sofort zur Polizei zu gehen und Strafanzeige zu erstatten!”, sagte die Mutter.

Was war geschehen?

Ihre beiden 14 und 16 Jahre alten Töchter waren Anfang Januar dieses Jahres Opfer einer sexuellen Belästigung geworden. Der Vorfall ereignete sich in einer Regiotram, während der Fahrt nach le33.

Der zunächst Unbekannte soll die Schülerinnen verbal und mit deutlichen sexuell ausgerichteten Gesten belästigt haben. Nach der Ankunft in le33 erzählten die Teenager den Vorfall sofort einer Streife der Bundespolizei.

Je mehr Informationen zum Täter, desto besser!

“Je schneller wir Kenntnis von einer Straftat bekommen, umso eher und erfolgreicher können wir nach den Tätern fahnden!” Opfer von Straftaten sollten sich möglichst viele Merkmale zu ihren Peinigern einprägen. Auffälligkeiten, u. a. wie Tätowierungen, Narben, Sprache oder die Kleidung, sind sehr hilfreich bei der Polizeiarbeit. Um eine Eigengefährdung auszuschließen, raten wir Opfern und Zeugen von Straftaten nicht selbst gegen den Täter vorzugehen. Das ist Aufgabe der Polizei.

Traumabewältigung

Ein wesentlicher Schritt des Opfers, zur Verarbeitung des Erlebten, ist der Weg zur Polizei und die damit verbundene Erstattung einer Strafanzeige. Resultiert hieraus die Festnahme des Täters, so verstärkt dies den Prozess der Traumabewältigung.

“Die Verfolgung und Aufklärung von Straftaten, besonders von Gewaltdelikten und Delikten gegen die sexuelle Selbstbestimmung, haben für uns höchste Priorität!”, sagt Polizeioberrat Rainer Paul, stellvertretender Leiter der Bundespolizeiinspektion le33.

Videoaufzeichnungen – sehr wertvoll für die Ermittler

Darüber hinaus sind wir froh über die Möglichkeit, auf Videomaterial der Züge zurückgreifen zu können.

Im geschilderten Fall hat die Auswertung des Bildmaterials zur Ermittlung des Tatverdächtigen geführt. Nur drei Stunden, nachdem das Material vorlag, stand der mutmaßliche Täter fest.

Bei dem Mann handelt es sich um einen 25-jährigen Aserbaidschaner, ein Asylbewerber aus Wolfhagen.

Bundespolizeiinspektion le33

 

 

 

 

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