Ladendieb mit Fernseher unterm Arm ertappt: Wegen weiteren Diebstählen und zu viel Alkohol ins Gewahrsam

 

 

le33 (ots) – Beamte des Polizeireviers Mitte brachten einen 40 Jahre alten Ladendieb mit 2,4 Promille, zur Verhinderung weiterer Diebstähle und zu seinem Schutz, zur Ausnüchterung ins Gewahrsam.

Der 40-Jährige war kurz zuvor gegen 18:30 Uhr bereits zum dritten Mal am gestrigen Dienstag bei einem Ladendiebstahl erwischt worden.

  • Hatte er gegen 16 Uhr in einem Bekleidungsgeschäft an der Oberen Königsstraße Modeschmuck in Höhe von 43 Euro entwendet
  • und kurze später eine Armbanduhr sowie
  • eine Geldbörse in einem anderen Bekleidungsgeschäft in der Fußgängerzone im Wert von 105 Euro geklaut,

so fiel er abschließend einem Ladendetektiv in einem Elektronikmarkt auf, weil er mit einem originalverpackten Fernseher aus einem dortigen Notausgang spazierte.

Der Detektiv des Marktes eines Einkaufszentrums am Königsplatz eilte dem Mann hinterher und schnappte ihn kurz hinter der Notausgangstür.

Er brachte ihn in ein Büro des Technikmarktes und übergab ihn dort der zwischenzeitlich verständigten Funkstreife des Reviers Mitte.

Der hohe Alkoholisierungsgrad und die Wahrscheinlichkeit, dass er noch am selben Abend weitere Diebstähle begehen wird, ließen den Beamten keinen Spielraum in ihrem Handeln.

Sie brachten den Mehrfachdieb in eine Zelle des Polizeigewahrsams im Präsidium.

Der 40-Jährige ist den Beamten kein Unbekannter, er ist bereits mehrfach wegen Eigentumsdelikten in Erscheinung getreten. Nun kommen drei weitere Strafanzeigen wegen der Ladendiebstähle auf ihn zu.

Polizeipräsidium leh3

 



Unfallflucht in Mattenbergstraße geklärt: Schlüsselbundfoto führt zum Erfolg

 

 

Die Unfallfluchtgruppe der Verkehrsinspektion le33 konnte nach nur wenigen Tagen einen Fall klären, bei dem ein Fahrradfahrer Anfang Februar auf das Heck eines geparkten Autos fuhr und anschließend von der Unfallstelle flüchtete, ohne sich um den angerichteten Schaden, eine beschädigte Stoßstange und eine eingeschlagene Heckscheibe, zu kümmern. Ein Schlüsselbund, mit schwarzem Etui und einem auffälligen Anhänger des TSV Heiligenrode fand die zur Unfallaufnahme eingesetzte Funkstreife des Polizeireviers Süd-West an der Unfallstelle. Der Schlüsselbund lag zusammen mit einem Schutzblech eines Fahrrades unmittelbar an dem beschädigten Wagen. Nach zunächst erfolglosen Ermittlungen an der Unfallstelle und beim Sportverein veröffentlichte die le33er Polizei ein Foto des Schlüsselbundes mit dem auffälligen Anhänger.

Wie die Ermittler der Unfallfluchtgruppe berichten, meldete sich Anfang dieser Woche der Verlierer des Schlüsselbundes und räumte ein, den Verkehrsunfall in der Mattenbergstraße verursacht zu haben. Er sei angetrunken mit dem Fahrrad unterwegs gewesen und könne sich noch erinnern, dass er wogegen gefahren sei. Dass es sich um ein Auto und dabei ein Sachschaden von rund tausend Euro handelte, will er bis zum Wochenende nicht gewusst haben. Erst als er in einer Tageszeitung von dem Vorfall erfahren hatte, meldete er sich bei der le33er Polizei. Der 45-Jährige aus le33 muss sich nun wegen der Verkehrsunfallflucht mit dem angerichteten Schaden verantworten. Der 65 Jahre alte Eigentümer des VW Touran kann sich nun über die beginnende Schadensregulierung freuen.

 

Polizeipräsidium leh3

 

 

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/44143/3875168

 

Tränen, Schmerz und Kinderglück: Zwei Hebammen und ihr Geburtshaus…

 

 

…in Diez an der Lahn am 28.2.2018, 21 Uhr im SWR Fernsehen

Mainz (ots) – „Ich bin schwanger und nicht krank“ – so empfinden es viele Frauen, die sich fragen, wo sie ihr Kind zur Welt bringen wollen. Statt Klinik wählen sie lieber das Geburtshaus. Ein Ort fast wie zu Hause. Die Hebammen Nadine Ulbricht und Conny Klemm haben im rheinland-pfälzischen Diez ihr eigenes Geburtshaus gegründet, eines von nur etwa 100 in Deutschland. Welche Hindernisse, aber auch welche Glücksmomente ihre Tätigkeit bereithält, schildert die Reportage „Tränen, Schmerz und Kinderglück – 2 Hebammen und 100 Babys“ am Mittwoch, 28. Februar 2018, ab 21 Uhr im SWR Fernsehen.

Babys kommen gerne nachts. Das stellen die beiden Hebammen immer wieder fest. Es ist vier Uhr früh als der kleine Luca geboren wird. Acht Stunden lang hat Hebamme Conny die Geburt begleitet. Jetzt lässt sie die glücklichen Eltern die Nabelschnur durchtrennen. Seit 40 Jahren arbeitet Conny als Hebamme, Nadine seit zehn Jahren. Doch immer mehr Krankenhäuser schließen aus Kostengründen ihre Geburtsstationen. So auch das Diezer Krankenhaus, in dem sie tätig waren.

 

Ein mutiger Entschluss und Arbeiten gegen den Trend

Conny und Nadine fassen einen mutigen Entschluss: Sie wollen weiterhin Babys auf die Welt holen – auf die sanfte Art und ganz ohne Arzt. Sie gründen ihr eigenes Geburtshaus und stellen sich damit gegen den Trend: Für viele Hebammen, die außerklinische Geburtshilfe anbieten, ist die Haftpflichtversicherung unbezahlbar geworden. Und die Dauerbelastung zehrt an den Kräften. Conny und Nadine suchen verzweifelt nach einer Kollegin.

Conny und Nadine haben die wichtigste Hürde noch vor sich: Bevor ihr Geburtshaus zertifiziert werden kann, müssen sie eine Qualitätsprüfung bestehen. Werden die beiden Erfolg haben? Der Film von Daniela Hoyer und Judith Schneider schildert Licht- und Schattenseiten des Hebammen-Berufs.

SWR – Südwestrundfunk

 

Interview mit dem Schmied: Bieginator

 

 

Hallo Sebastian, als Schmied hast du ein recht ungewöhnliches Hobby. Wie kam es dazu?

Das begann alles als ich etwa 13 wahr und wir (mein Vater, Bruder und ich) eine Doku über das japanische Katana gesehen haben und total begeistert waren. Also hat mein Dad mit uns Halbwüchsigen eine Esse gebaut und erste Versuche mit Baustahl und Schrott gemacht.

 

Woher kommt der Name Bieginator?

Der Name kommt von meinem Nachnamen (Biegi) und war ein Spitzname den ich in der Schule bekommen habe.  Ich habe den dann, weil ich den damals cool fand, als Channel-namen übernommen und kann mich jetzt nicht mehr davon trennen.

Was für Messer/Waffen stellst Du her?

Grundsätzlich alle Waffen die ich mit meinen Mitteln fertigen kann. Ich versuche in dieser Hinsicht immer offen für neues zu sein wobei man sagen muss, dass die meisten meiner Waffen und Werkzeuge entweder Messer oder Kurzschwerter sind. 

Welche Materialien verwendest Du bei dem Herstellen der Messer bzw. der Waffen?

Stahl, Holz und Leder. Am liebsten Federstahl für die Klingen oder Sägeblätter und für die Griffe diverse Edelhölzer. Allerdings bin ich auch hier für alles offen und hab z.B. auch schon einen Griff aus Kokosnussschalen hergestellt

Woher bekommst Du die diversen Materialien?

Stahl bekomm ich in Form von Autofedern, Feilen oder großen Kreissägeblättern vom Schrottplatz, (sehr günstig) allerdings kaufe ich mir manchmal auch Stahl online.  Holz muss ich mir nicht kaufen da mein Vater Schreiner ist und daher selbst lagert. Leder kaufe ich mir häufiger aber ab und zu ziehe ich auch einer Couch das Fell über die Ohren.  

Was war Deine längste Schmiedearbeit die du jemals hergestellt hast?  

Die längste Schmiedearbeit bis jetzt war eine, bei dem die Klinge eine San Mai- Konstruktion aus Wageneisen und Sägeblatt wahr und der Griff ein sitzender Kondor. Das Ganze hat nach vielen Fehlschlägen am Damast schließlich nach etwa einem halben Jahr doch noch geklappt.

Schmiedest Du auch auf Anfrage von Kunden spezielle Messer oder Waffen?

Ja sehr gerne. Mir macht es immer sehr viel Spaß zu evaluieren was genau der Kunde braucht. Dabei hilft mir auch dass ich viel Erfahrung mit Schwertkampf habe und auch im Umgang mit vielen Werkzeugen.

Welches Schmiedestück hat Dir persönlich am besten gefallen?

Das ist leider sehr schwer zu sagen da man als Künstler die Fehler in den Stücken immer viel stärker wahrnimmt als das was gut ist. Am besten haben mir jedoch das Flammensax und die Sägeblattmachete gefallen. 

Wie viele Messer/Waffen hast DU bisher geschmiedet?

Ich vermute mal etwas über hundert… aber ich kann es nicht mehr genau sagen da ich viele Messer verkauft oder verschenkt habe. Allerdings sind auch viele nie fertig geworden oder beim Bearbeiten kaputtgegangen. Momentan besitze ich 64 Messer und Schwerter.

 

 

 

Youtube Channel zum Anschauen der Kunstwerke

Kontakt: Sebastian Biegi, mail to: [email protected]

 

Den Kreislauf auf Trab bringen

 

 

Baierbrunn (ots) – Für einen stabileren Kreislauf kann man selbst einiges tun. Ausreichend Flüssigkeit im Körper erhöht das Blutvolumen und verbessert den Blutdruck – deswegen sollte man tagsüber viel trinken.

Darauf weist das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ hin. Zusätzlich hilft es, bei niedrigem Blutdruck den Kreislauf zu trainieren, damit er auf Lageveränderungen schneller reagiert. Gut eignen sich dafür Saunagänge, Bürstenmassagen oder Wechselduschen. Wer sich morgens mit kaltem Wasser schwertut, kann sich auch nur von den Füßen bis zur Hüfte warm und kalt abbrausen. Wichtig: Bei Problemen mit dem Herzen oder den Venen vorher mit dem Hausarzt sprechen.

Was tun, wenn der Schwindel doch kommt? „Wer sitzt oder liegt, kann nicht umfallen“, sagt Dr. Bodo Schiffmann von der Schwindelambulanz Sinsheim. Also auf den nächsten Stuhl setzen, die Muskeln abwechselnd anspannen und locker lassen oder die Beine hochlegen. Prof. Wolfgang von Scheidt, Kardiologe am Klinikum Augsburg, rät: die Hände ineinander verhaken, die Daumen dabei locker lassen. Anschließend die Hände kräftig auseinanderziehen. „Damit wird der Sympathikus aktiviert und stellt die Gefäße enger.“ Wer beruflich viel steht, sollte immer wieder die Zehen bewegen oder ab und zu mit den Füßen wippen. Hilfreich sind dann auch Kompressionsstrümpfe, die der Hausarzt verschreiben kann.

Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 2/2018 B liegt aktuell in den meisten Apotheken aus.

Wort & Bild Verlag – Apotheken Umschau