Wo sich Liebespaare trauen (lassen) und Skispringer ihren „futuristischen Adlerhorst“ haben

 

Die Fünf von der Schanze

 

An der Mühlenkopfschanze herrscht schon vor dem Kult-Weltcup vom

2. bis 4. Februar Hochbetrieb. Die Schneekanonen und -Lanzen sind im Einsatz, Schanzenchef Wolfgang Schlüter und seine Mannen präparieren schon die Anlaufspur der größten Großschanze der Welt, in der Geschäftsstelle des Ski-Clubs bei Christine Hensel werden die letzten Eintrittskarten verkauft und verschickt, Tribünen, Container, Kamerapodeste und Zelte werden rund um den Auslauf aufgebaut – Hektik aller Orten.

 

Rund 50.000 Fans werden zum letzten Test vor Olympia in Pyeongchang erwartet, der neue Modus „Willingen Five“ mit einem Extra-Preisgeld von 25.000 Euro lockt die weltbesten Adler ins Waldecker Upland, wo ohnehin schon einer der bei den Aktiven und Fan beliebtesten Weltcups stattfindet. .

14 Nationen haben bereits für die Kultveranstaltung genannt. Der Schanzenrekord von 152 m ist in Gefahr.

 

  Mittendrin Hans-Herbert Kesper, Jochen Minke, Jürgen Müller, Jens Kramer und Stefan Kesper (vorne), die im Sommer wie im Winter auch als Schanzenführer im Einsatz sind, interessierte und neugierige Skisprungfans und Feriengäste die gewaltige Anlage zu zeigen und ihnen einen Einblick hinter die Kulissen des Skispringen bieten. Auch während des Weltcups kommen wieder VIP- und Ehrengäste, Sponsoren und Promis aus Politik, Wirtschaft und Sport, um auf den Spuren der weltbesten „Adler“ zu wandeln und sich über die Aktivitäten der „Free Willis“ zu informieren, wie die über 1.400 freiwilligen Helfer genannt werden, ohne die hier nichts ging.

 

 Mit der Standseilbahn geht bei einem Höhenunterschied von 120 m mühelos zum Anlaufturm (738 m über Normalnull),  mit dem gläsernen Aufzug im Turm dann weiter bis zum Adlerhorst, einer futuristischen Glaskugel, in der sich die Springer im Wettkampf aufwärmen können, wo aber auch schon Liebespaare getraut haben (wurden) oder Firmen zu Mitarbeiterevents und Seminaren eingeladen haben. Vom Happle- Balken, auch Zitterbalken genannt, von dem sich die Springer zu Tal stürzen, können ganz mutige einen Blick ins Tal in den Auslauf und über die Bergwelt des Waldecker Landes und des des Sauerlandes werfen. Ein äußerst attraktiver Aussichtsplatz.

 

 Der Höhenunterschied zwischen Auslauf und Anlaufturm beträgt übrigens 156 Meter, „das ist fast auf den Meter so hoch wie der Kölner Dom!“, wie Jens Kramer weiß. Er und seine Mannen wissen wovon sie sprechen. Der Willinger Ortsvorsteher ist Angestellter des Ski-Clubs, war lange Sprungtrainer, ist Moderator bei diversen Veranstaltungen und hat auch als „Schneemacher“

manche Anekdote für die Gäste parat. Jochen Minke und Jürgen Müller sind Ehrenmitglieder des Vereins, schon lange im Geschäft, beide waren Präsidenten des Ski-Clubs, Minke auch Übungsleiter, Müller hält den Kontakt zum Wetteramt und hat einen weiteren Job, um den er allseits beneidet wird:

Er betreut die hübschen und charmanten Willinger Ehrendamen und kümmert sich um die Siegerpokale.

 

 Stefan Kesper, nicht verwandt mit Hans-Herbert Kesper ( in Willingen heißen alle Behle, bis auf Kespers oder Kramers, Wilkes, Göbels oder Stremmes), ist für die ausländischen Gäste zuständig, denen er alles in Englisch erklären kann. Filme und Videos, aber auch die ausgestellten Siegerski, Pokale und Urkunden machen den Besuch an der Schanze,  im Cafe Aufwind oder im Fan-Shop des Vereins mit über 1.000 Mitgliedern und vielen sportlichen Erfolgen in Vergangenheit und Gegenwart. Man denke nur an Petra und Jochen Behle oder Nadine Horchler und Stephan Leyhe.

 

Für die VIP- und Ehrengäste oder die Sponsoren verstärken an den Weltcup-Tagen auch schon FIS-Direktor Walter Hofer oder Bundestrainer Werner Schuster die Führungs-Crew und plaudern aus der Schule, erzählen von Stars und Sternchen wie Weißflog, Thomas, Hannawald, Schmitt, Freund oder Schlierenzauer, Ammann, Kasai und Ahonen und ihren Erlebnissen in Willingen.

 

 Wenn es derzeit an der Schanze in erster Linie um die begehrten Tickets, aber auch um Maskottchen, Anstecknadeln, Pins, Aufkleber, Kappen, Jacken, Shirts und vieles mehr geht und einen Blick auf die Schneeproduktion und Aufbauarbeiten geht, so sollte man sich nach dem Weltcup-Geschehen wieder in aller Ruhe eine  fachkundige Schanzenführungen gönnen, die in aller Regel jeden Dienstag und Freitag ab 14 Uhr für Urlaubsgäste oder auf Anmeldung für Gruppen ab 15 Personen angeboten werden und rund 90 Minuten dauern.“ So lange, wie ein Fußballspiel“, verrät Bayern München-Fan Jens Kramer. Und die Einnahmen daraus sichern die Nachwuchsarbeit und die Pflege einer der größten und aufwendigsten Sportanlagen in H3. Weitere Auskünfte über

 

Werner Rabe – Sportjournalist

 

[themoneytizer id=“15082-16″]

 

Print Friendly, PDF & Email

leH3 Nachrichten und Berichte von leH3 für leH3

https://rezeptfrei-viagra.com

www.viagraon.com

http://pills24.com.ua