Lichtblick(e) des Fußballs – Die Fußballkolumne Teil VII – Wer wischt das Blut weg?

 

Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer…

…. dass aber eine Schwalbe die Schlagzeilen des Winters beherrschen kann, machte die Flugeinlage des Leverkusener Trainers Heiko Herrlich deutlich.

Sein theatralisches Fallen an der Seitenlinie des DFB-Pokal-Spiels Borussia Mönchengladbach gegen Bayer Leverkusen nach einer äußerst leichten Berührung des Gladbacher Spielers Zakaria machten den Coach zum Gespött der Fußballwelt.

Peinlich, Heiko Herrlich! Diese Bilder werden dich den Rest deiner Karriere verfolgen. Gerade der Trainer, den sein ehemaliger Mitspieler Jorginho über Bibelstunden zum christlichen Glauben führte. Wo soll das bloß enden, wenn schon der Gläubigste aller Übungsleiter versucht, zu betrügen?

Nicht nur auf dem Fußballplatz, auch im Straßenverkehr, auf Parkplätzen, in Bus und Bahn oder wo auch immer ist eine Entwicklung zum Egoismus unverkennbar. Die Neigung vieler Menschen jeglicher Schichten zum rücksichtlosen Verhalten widert mich an. Ich habe immer häufiger den Eindruck, dass die Gier nach dem eigenen Vorteil das Leben bestimmt.

Klar, wenn’s um meinen Verein geht, bin ich auch nicht kompromissbereit. Die 3 Punkte sollten möglichst immer in Gelsenkirchen bleiben. Da sollte man anderen auch nichts abgeben, wenn’s nicht unbedingt sein muss. Aber es gibt auch ein Leben abseits des Platzes…

Wer die ganzen Asozialen mal in voller Blüte erleben möchte, hält sich einfach mal samstags eine Stunde in Kassennähe eines Supermarktes auf. Dabei muss man nur beobachten was passiert, wenn eine zusätzliche Kasse öffnet. Ein Wunder, dass noch nicht geschossen wurde.

Wenn man bedenkt, dass die Parteien seit der Bundestagswahl im September außer einer Diätenerhöhung nichts auf die Reihe bekommen haben, braucht man sich auch nicht zu wundern, dass nur noch Neid und Missgunst vorherrschen. Der senile Gauland will nicht neben Boateng wohnen, weil dieser dunkelhäutig ist.

Der schwachsinnige Dobrindt will flächendeckendes Spießertum einführen, der Schulz weiß heute nicht mehr, was er gestern seinen Wählern erzählt hat und Lindner ist gerade schwer in sich selbst verliebt.

Und die Gallionsfiguren der Grünen… was denken die sich eigentlich? Das sind Politiker, vom Volk gewählt und für gut befunden. Oh Mann, was sind das bloß für Elendsgestalten. Paradoxerweise stehen hier die Versager in erster Reihe.

Ganz im Gegensatz zur Bundesliga. Wer versagt, der fliegt und kommt auch meist nicht wieder. Davon können die Herren Neururer, Toppmöller, Lorant, Daum oder Slomka ein Lied singen.
Es gibt natürlich auch Trainer, für die es besser läuft. Der KICKER kürte den Freiburger Trainer Christian Streich kürzlich zum „Mann des Jahres“. Und das völlig zu Recht.
Streich erzielt mit äußerst bescheidenen Mitteln seit Jahren tolle Resultate. Er ist gezwungen, Jahr für Jahr neue Spieler zu entwickeln, da seine Besten meist der Verlockung des Geldes folgen und den Verein verlassen.

Streich bezieht auch zu vielen anderen Themen klar Stellung und unterscheidet sich doch sehr von den oben beschrieben Ich-AG‘s.
Natürlich hätte ich mir die Auszeichnung von Deutschlands führendem Sportmagazin auch für unseren Schalker Trainer Tedesco gewünscht.

Der macht einfach einen klasse Job und begeistert alle im Verein. Es lässt sich natürlich nicht leugnen, dass auch Heynckes in München vieles richtig macht.

Erfreulicherweise haben die Dortmunder derzeit nicht so viel Glück mit der Trainerwahl. Dass es der Stöger richtet, wage ich zu bezweifeln. Spannend wird es im Sommer, wenn womöglich Bayern München und Borussia Dortmund zeitgleich auf Trainersuche sind.

Der männliche Teil meiner Leser weiß sicherlich, dass der nächste Valentinstag vor der Tür steht. Das wisst ihr doch, oder? Dieser Tag, an dem man seiner Liebsten eine Freude macht, fällt auf den 14. Februar. Was tun? Blumen sind auf die Dauer langweilig. Wie wäre es mal mit Madrid? Oder besser noch Paris, der Stadt der Liebe? Klingt nicht schlecht, oder? Der schlaue Mann zaubert beide Städte aus dem Hut und schenkt seiner Frau einen Sky-Receiver, damit diese abends das Highlight des Champions League Achtelfinales Real Madrid gegen Paris St. Germain live verfolgen kann.

Ob unser deutscher Nationalspieler Julian Draxler dann noch für Paris auflaufen darf oder aufgrund des Financial Fairplay von den Franzosen verschachert werden musste, wird sich zeigen. In jedem Fall wird es zum Showdown zwischen dem Bachelor des Fußballs, dem schönen Christiano Ronaldo und meinem Lieblingsspieler Neymar kommen.

Weder die spanische, noch die französische Hauptstadt genießen fußballtechnisch große Sympathien bei mir. Ich hoffe aber zumindest, dass ich mich an der Ästhetik und hohen Fußballkunst des kleinen Brasilianers erfreuen darf.

Ob der 1. FC Köln tatsächlich nochmal Hoffnung im Abstiegskampf schöpfen darf? Der Augsburger Höhenflug anhält? Ob es beim HSV schlecht oder erbärmlich läuft?

In diesem Sinne, nicht verg3… Die beste Kondition auf dem Platz hat der Ball!
Deep Blue

 

Diese Kolumne wird ihnen Präsentiert von

Print Friendly, PDF & Email

leH3 Nachrichten und Berichte von leH3 für leH3

у нас a-diplomus.com

Узнайте про важный портал , он описывает в статьях про лебедки http://maxformer.com
реклама в facebook